Das Rechenzentrum bietet für Institusserver der FSU ein zentrales Backup an. Auf diesen Rechnern muß ein Client - Programm von NetBackup installiert werden. Arbeitsplatzrechner werden nur im Ausnahmefall einbezogen.
Abgezogen werden sollten Nutzerdaten und sich häufig ändernde Dateien. Es ist nicht möglich, aus einem Backup einen Rechner komplett wiederherzustellen. Voraussetzung für ein Restore ist ein Betriebssystem und der entsprechende Backup - Client.
Die Lizenz ist derzeit kostenlos, muß aber bei uns registriert werden.
Für Unix - Rechner wird die Installation und auch spätere Updates vom Rechenzentrum aus gemacht, PC - Nutzer müssen sich die Software im Rechenzentrum im Zimmer 32 bei Frau Friede/Bär holen. Die Installation startet automatisch, wenn Sie die CD einlegen und wählt den richtigen Clienten für Ihr Betriebssystem aus. Einzige erforderliche Angaben sind der Name des Clienten und des Backupservers. Was Sie dort eingeben, sprechen Sie bitte mit mir ab.
Nur für Version 6.5 !!!
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Ab Version 6.5 bietet Symantec NetBackup Live Update an. Wenn Sie eine Version >= 6.5 vom NetBackup - Client und dieses Feature installiert haben und ich das weiß, kann ich für Ihren Clienten eine entsprechende Policy einrichten und darüber die neuesten Patches einspielen. Für Unix - Rechner installiere ich die Software bei der Client-Installation mit, bei Windows - Rechnern wird die Software standardmäßig mitinstalliert - Sie müssen nur angeben, woher der Client die Daten holen soll. Entsprechend Ihrer Hardware haben Sie 3 Möglichkeiten für die Angabe einer URL: http://nblu.rz.uni-jena.de/netbackup/x86 bzw. ....x64 oder ia64 (oder unix) Im Unix finden Sie unter /usr/openv/netbackup ein Konfigurationsfile nblu.conf, in dem u.a. die URL und ein Arbeitsverzeichnis ( workdir=/tmp ) eingetragen sind. Die Datenmenge, die dabei im /tmp abgelegt wird, beträgt bei der Version 6.5.3.1 etwa 1,3GB . Ändern Sie den Pfad, falls in Ihrem /tmp nicht so viel Platz ist. Unter /usr/openv werden etwa 260 MB zusätzlich benötigt. |
Seit Juni 2011 ist die Version 7.0.1 installiert.
Ab August 2011 kann man sich die Windows - CD mit der Version 7.0 in der Softwareabteilung des Rechenzentrums abholen. Updates zur Version 7.0.1 finden Sie auf unserem ftp -Server .
Bei der neuen Version sind zur Installation folgende Dinge zu beachten: Bei der Insatllation wird nur noch der Servername abgfragt. Live Update wird automatisch mitinstalliert. Der Clientname wird der Konfiguration Ihres Rechners entnommen, was zur Folge hat, dass i.a. der kurze Name ausgewählt wird. Damit Netbackup bei uns richtig funktioniert, brauchen wir aber den Namen in der Form name.subdomain.uni-jena.de
Deshalb ist eine Korrektur im Klienten erforderlich. Rufen Sie den Klienten Backup, Archiv und Restore auf und wählen Sie "File" aus. Im Menuepunkt "Client Properties" finden Sie den Namen. Erweitern Sie ihn auf die vollständige Form. Dasselbe tun Sie unter dem Menuepunkt "Specify NetBackup Machines..." für den Source Client, indem Sie "Edit Client List" anklicken, den vollständigen Namen eintragen und - falls möglich - den kurzen Namen löschen. Wenn es dabei Probleme gibt, rufen Sie mich an.
Voraussetzung für den Netbackupdienst ist, daß Ihr Rechner in unseren Nameserver eingetragen ist.
Um einen Backup automatisch abzuarbeiten, muß der Dienst für Ihren Rechner auf unserem Backupserver eingetragen werden. Dazu brauche ich folgende Angaben:
Name des Rechners, Betriebssystem, was soll wann wie häufig und wie (voll oder inkrementell)
abgezogen und wie lange sollen die Backups aufgehoben werden
Im allgemeinen heben wir von den Backups 3 Kopien auf. Nach jedem Backup bekommen Sie vom Server eine Mail mit Log - Informationen, so daß Sie selbst kontrollieren können, ob Ihr Backup erfolgreich gelaufen ist. D.h., ich brauche noch Ihre Mailadresse (Uni - Mailadresse) und Ihre Telefonnummer, um bei Problemen schnell mit Ihnen Kontakt aufnehmen zu können. Über Mails bekommen Sie auch alle wichtigen Informationen, die mit dem Backup zusammenhängen wie Verfügbarkeit neuer Versionen, Probleme, Backupabschaltungen (z.B. über Weihnachten) usw. .
Hier können Sie einen Antrag auf Backup Ihres Rechners stellen.
Die Mails enthalten im Subject das Prädikat "Successful" bei Exit Status 0, anderenfalls das Prädikat "Warning!". Eine Übersicht der Statuscodes am Anfang der Mail zeigt Ihnen, welche Backups mit welchem Code endeten. Bei Code 0 und 1 (einzelne Files konnten nicht abgezogen werden) wurde ein Backup geschrieben, bei höheren Codes nicht .
Achtung: Achten Sie darauf, daß innerhalb der Verfallsfristmindestens 1 volles Backup gelaufen ist. Ist die Verfallsfrist verstrichen, werden Ihre Daten gelöscht. Gibt es echte Probleme, kann ich Ihnen bei einem rechtzeitigen Anruf die Aufbewahrungsfrist für einzelne Backups verlängern - notfalls auch mehrmals.
Ist Ihr Rechner längere Zeit abgeschaltet, wäre es gut, wenn Sie mich darüber informierten, damit ich das Backup für Ihren Rechner so lange deaktivieren kann, um Ihnen und uns die vielen Fehlermeldungen zu ersparen.
Mit Hilfe des Clientprogramms können Sie sich die vorhandenen Backups anzeigen lassen und die gesicherten Daten selbst rückspeichern. Das funktioniert aber nur von dem Rechner aus, von dem der Abzug gemacht worden ist. Müssen Sie doch einmal Daten auf einen anderen Rechner zurückspeichern, so rufen Sie bitte bei mir an.
Eine allgemeine Beschreibung der Backupmöglichkeiten finden Sie hier .
eMail: Thomas Sesselmann , Tel. 940530
Stand: August 2011