|
Betriebswirtschaftslehre (Diplom) |
| |
|
1999-2006
SS 2001
WS 2002 – SS 2003 03-09/2004
|
Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena Dreimonatiges Praktikum bei Price Waterhouse Coopers, Erfurt (Steuerberatung und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft) Auslandsaufenthalt an der Universidad de Oviedo (Spanien) Sechsmonatiges Praktikum bei interculture.de, Jena (Interkulturelle Unternehmensberatung)
Auslandspraktikum an der Deutschen Handelskammer für Spanien in Madrid in der Abteilung für Markt- und Absatzberatung(teilweise finanziert durch „Leonardo“) | |
|
10/2005 – 08/ 2006
|
Anstellung als geringfügig Beschäftigte bei der Firma Waldner Labor- und Schuleinrichtungen GmbH Thema der Diplomarbeit: "Arbeitsmarktreformen und Beschäftigungszuwachs" | |
|
seit Sept. 2006 |
Vertriebsassistentin Export bei der Firma Waldner Labor- und Schuleinrichtungen GmbH | |
|
|
||
Worin besteht Ihre derzeitige berufliche Tätigkeit?
Seit September 2006 bin als Vertriebsassistentin Export tätig. Die Firma Waldner Labor- und Schuleinrichtungen GmbH hat in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich den deutschen Markt für die Ausstattung von naturwissenschaftlichen Fachunterrichtsräumen bearbeitet und orientiert sich seit ca. 3 Jahren auch zunehmend in Richtung Ausland. Daher ergeben sich meine Aufgabenschwerpunkte in der Kundenakquise und –beratung (insbesondere Auslandsmärkte), der Kalkulation von Kostenvoranschlägen und Angeboten (insbesondere Auslandsprojekte), der Organisation und Betreuung von Auslandsmessen. Dazu gehören auch Marketingmaßnahmen (insbesondere im Ausland), die Betreuung der ausländischen Handelsvertreter und Kooperationspartner sowie die Suche nach neuen Handelspartnern im Ausland.
Welche Kenntnisse und Fähigkeiten sind für diese Tätigkeit wichtig?
Ganz besonders wichtig sind Fremdsprachenkenntnisse (Spanisch, Englisch, Französisch bis dato) sowie Organisations- und Verhandlungsgeschick, neben allgemeinen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen etc.
Welche für Ihren Beruf wichtigen Kompetenzen haben Sie wie erworben?
Meine Spanischkenntnisse konnte ich vorrangig über Auslandsaufenthalte und Sprachkurse ausbauen (Uni Oviedo, Sommerakademie an der Bauhaus Universität Weimar etc.). Die Auslandsaufenthalte trugen wesentlich zur Entwicklung interkultureller Kompetenz bei, ebenso wie kulturbezogene Seminare und Veranstaltungen an der Uni Jena. „Schlüsselpraktikum“ war die Tätigkeit bei der Deutschen Handelskammer für Spanien in Madrid, denn ich habe während dessen meinen derzeitigen Arbeitgeber bei der Suche nach Kooperationspartnern in Spanien betreut (Marktforschung, Kooperationspartnersuche, Organisation und sprachliche Betreuung von Besuchsreisen zu den spanischen potentiellen Kooperationspartnern etc). Nach Beendigung des Praktikums erhielt ich von der Firma Waldner Labor- und Schuleinrichtungen GmbH ein Angebot für eine Festanstellung am Produktionsstandort Wangen / Allgäu nach Abschluss des Studiums.
Welche Motivationen haben Ihre Studien- bzw. Berufswahl bestimmt?
Wichtig war für mich die Möglichkeit, nach Ende des Studiums möglichst viele Auswahl- und Einsatzmöglichkeiten für mich zu haben, also entsprechend vielfältige Qualifikationen aufzuweisen ebenso wie mehrere Sprachen zu beherrschen. Daher erschien mir der Studiengang BWL /IKM geeignet, um mir diese vielfältigen Qualifikationen anzueignen.
Während des letzten Studienjahres habe ich bereits als geringfügig Beschäftigte für die Firma Waldner gearbeitet und konnte während dieser Zeit bereits Einblicke in die Abläufe und Organisation des Unternehmens gewinnen. Als mir das Angebot für eine Festanstellung vorgelegt wurde, hatte ich mich relativ schnell dafür entschieden und habe es bis dato auf keinen Fall bereut.
Was raten Sie Studierenden Ihres Fachs bzw. Ihrer Fächer?
Ich würde jedem raten, so viele (unterschiedliche) Praktika und Auslandsaufenthalte wie möglich in der Studienzeit zu absolvieren, mehrere Sprachen zu erlernen und die Verbissenheit mancher Professoren mit der nötigen Gelassenheit zu sehen ebenso wie das zeitweise auftretende organisatorische Chaos an der Uni Jena, speziell der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät.
Ich würde wieder nach Jena gehen, weil ...
„in Jene lebt sich’s bene“. Die Studienbedingungen kann man zwar nicht als hundertprozentig optimal beschreiben (. z. B. hinsichtlich Verfügbarkeit von Seminarplätzen und Diplomarbeitsbetreuung etc.), jedoch denke ich, dass eine solide Basis vermittelt wird, auf der jeder persönlich aufbauen kann und muss. Mehr praxisrelevante Studieninhalte wären meiner Meinung nach mehr als nur wünschenswert.