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Informationen zum Bestand H (Dotalgut Apolda)


Laufzeit:
1548-1922

Umfang:
1035 Akteneinheiten

Findmittel:
Ablieferungsliste

Inhalt:
Institutionsgeschichte
Die sächsisch-ernestinischen Herzöge als Erhalter schenkten der Universität die Dotalgüter Remda und Apolda (Schenkungsurkunde vom 15. Oktober 1633). Es waren Lehen, die durch das Aussterben der Linien an die Landesherren zurückgefallen waren, nun der Universität als Einnahmequelle dienen sollten.
Im Laufe der Jahrhunderte blieb die Einnahme aus diesem Grundbesitz und damit ihr Wert als Geldquelle der Universität immer mehr hinter den Erwartungen zurück. 1921 wurde das Dotalgut Apolda, auch auf Betreiben der Stadt Apolda, die es immer als Last empfunden hatte, dieser käuflich abgetreten.

Bestandsinhalt
Die beim Rektor entstandenen Akten, die hauptsächlich die der Universität bis in das 19. Jahrhundert zustehende Gerichtsbarkeit über die Dotalgüter betrafen, wurden 1941 an das heutige Thüringische Hauptstaatsarchiv in Weimar überführt. 1948 wurden die noch verbliebenen Akten und Urkunden zusammen mit Restakten der Immediat-Finanzkommission dorthin abgegeben.

Der vorhandene Bestand wurde 1968 vom Stadtarchiv Apolda dem Universitätsarchiv übergeben.

Der Bestand umfaßt Akten der akademischen Rentverwaltung. Sie betreffen Zinssachen, Lehnsangelegenheiten, Verkauf von akademischen Grundstücken für Bau- und andere Zwecke, Verpachtungen und Pachtverträge, Beziehungen zur Stadt Apolda, Personalangelegenheiten, Gebühren und Abgaben, Reparaturen und bauliche Veränderungen, Beschwerden und Steitigkeiten, Polizeisachen, Gesetze und Verordnungen, Ablösung der Lehns- und Zinspflicht und der Triftberechtigungen, Kasse und Rechnungswesen.

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