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Informationen zum Bestand P (Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät)


Laufzeit:
1946-1951

Umfang:
52 Akteneinheiten

Findmittel:
Online-Findbuch

Inhalt:
Institutionsgeschichte
Die Gründung der Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät geht auf den Befehl Nr. 333 der Sowjetischen Militäradministration vom 2. Dezember 1946 zurück. Er verfügte, Fakultäten der Gesellschaftswissenschaften an den Universitäten Leipzig Jena und Rostock zu bilden, um qualifizierte Kader für die Arbeit in staatlichen, wirtschaftlichen und öffentlich-demokratischen Behörden (Instituten) und Organisationen der sowjetischen Besatzungszone auszubilden, die befähigt sein sollten, die begonnene demokratische Umformung zu vollenden und zu festigen. Der Große Senat stimmte in seiner Sitzung am 15. August 1947 der Eröffnung der Gesellschaftswissenschaftslichen Fakultät zum 1. September 1947 zu.
Die Fakultät entstand durch Herauslösung der nationalökonomischen Fächer aus der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und des Instituts für Dialektischen Materialismus aus der Pädagogischen Fakultät. Weitere für das Absolventenbild als notwendig erachtete Lehrfächer wurden von den Studierenden an der Philosophischen, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen und der Pädagogischen Fakultät gehört. Die Fakultät hatte das Recht, die Würde eines Doktors der Gesellschaftswissenschaften (Dr. rer. pol.) zu verleihen.
Landesverwaltungsschulen und Verwaltungsakademien, die Ende der vierziger Jahre gegründet wurden, übernahmen die im Befehl 333 der SMA niedergelegten Aufgaben. Diese Entwicklung und die Einführung eines gesellschaftlichen Grundstudiums für alle Studierenden führte zur Auflösung der Gesellschaftwissenschaftlichen Fakultät am Ende des Sommersemesters 1951.

Bestandsinhalt
Angelegenheiten des Instituts für dialektischen Materialismus (1946-1949).- Errichtung und Aufbau der Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät.- Allgemeine Fakultätsangelegenheiten, Semesterberichte.- Protokolle.- Haushalts- und Finanzangelegenheiten.- Personal- und Berufungsangelegenheiten. Vorlesungs- und Lehrbetrieb.- Prüfungs-, Promotions- und Habilitationsbestimmungen.- Tätigkeit des Seminars für Politische Ökonomie.- Angelegenheiten des Seminars für Marxistische Philosophie.- Angelegenheiten des Seminars für Gesellschaftslehre und Geschichte der sozialen Bewegungen.

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