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Informationen zum Bestand S Abt. XXVI (Chemische Institute)


Laufzeit:
1919-1968

Umfang:
113 Akteneinheiten

Findmittel:
Findbuch

Inhalt:
Institutionsgeschichte
Mit der Errichtung eines Extraordinariats für Chemie, Technologie und Pharmazie (1889) verselbständigte sich die Chemie als Lehrfach. Zugleich wurden Räumlichkeiten für ein Laboratorium im Jenaer Schloß zur Verfügung gestellt, was die Anfänge der Institutionalisierung der Chemie markiert.
Erzwungen durch die industrielle Entwicklung im allgemeinen und das Aufstreben der Zeißwerke und der Glasindustrie in Jena im besonderen erfolgte 1902 die Errichtung eines Extraordinariats für technische Chemie. Mit Hilfe der Zeißstiftung konnte auch ein technisch-chemisches Institut eingerichtet werden. Personelle und räumliche Unstimmigkeiten führten nach 1922 zur Auflösung des Instituts. 1939 wurde es als chemisch-technisches Laboratorium wiedereröffnet und 1942 in Institut für technische Chemie umbenannt.
1942 gingen aus dem chemischen Laboratorium drei Institute hervor:1. für organische Chemie und Biochemie, 2. für anorganische Chemie und 3. für physikalische Chemie.
Die vier chemischen Institute bestanden bis 1967. An ihrer Stelle wurde eine Sektion Chemie gegründet, von der die Wissenschaftspotentiale übernommen wurden.

Schriftgut aller chemischen Institute, insbesondere des Instituts für physikalische Chemie. Das Schriftgut des Instituts für organische Chemie und Biochemie bis 1945 wurde während eines Bombenangriffes 1945 vernichtet.

Bestandsinhalt
Studien- und Prüfungsangelegenheiten.- Personalangelegenheiten.- Arbeitsprogramme und -berichte.- Lehrtätigkeit.- Forschung, auch Forschungsverträge und Vertragsforschung, Veröffentlichungen.- Sitzungsprotokolle.- Berichterstattung.- Beschaffung von Geräten.- Baulichkeiten.- Wissenschaftliche Konferenzen.- Mitarbeit in wissenschaftlichen Gesellschaften und Kommissionen.

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