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Informationen zum Bestand U Abt. IV (Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund, Gauleitung Thüringen, Gaudozentenführer Jena)


Laufzeit:
1934-1945

Umfang:
30 Akteneinheiten

Findmittel:
Findbuch

Inhalt:
Institutionsgeschichte
Der Nationalsozialistische Deutsche Dozentenbund (NSDB) wurde durch eine Verfügung des Reichsleiters des NS-Lehrerbundes vom 1.12.1934 mit gleichzeitiger Wirkung innerhalb der Reichsschaft Hochschullehrer im Nationalsozialistischen Lehrerbund ins Leben gerufen. Am 13. Dezember 1934 wurde die Gründung im Senat der Jenaer Universität bekannt gegeben. Die Mitglieder des NSDB wurden örtlich zur Hochschulgruppe der NSDB zusammengeschlossen. Der örtliche Dozentenbundführer der Universität Jena war zugleich Gaudozentenbundführer des Gaues Thüringen. Er wurde im Einvernehmen mit dem Reichsführer des NSDB vom Reichsstatthalter und Gauleiter von Thüringen ernannt.
In bezug auf die Mitgliedschaft gab es mehrere Bestimmungen. Sie war zunächst an die Zugehörigkeit zur NSDAP bzw. ein verbürgtes Bekenntnis zur "nationalsozialistischen Bewegung" gebunden. Mit der Ablösung des NSDB als Untergliederung des NS-Lehrerbundes im Juli 1935 wurden alle Professoren, Dozenten und Assistenten, die Mitglieder der NSDAP waren im NSDB zusammengefaßt. Der NSDB und der NS-Studentenbund bildeten gemeinsam die offizielle Parteigliederung an den Hochschulen. Mit den Aufnahmebestimmungen von 1936 wurde die Mitgliedschaft außer der Parteizugehörigkeit auf die Eignung erweitert. Der NSDB bestand bis 1945.

Bestandsinhalt
Schriftwechsel mit dem Reichsdozentenbundführer und der Gauleitung Thüringen über Universitätsangelegenheiten.- Akten einzelne Institute betreffend.- Berichte.- Personalangelegenheiten der Professoren, Dozenten und Assistenten.

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