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Dr. Heiner Dintera


Anglistik, Slawistik und Deutsch als Fremdsprache (Magister)

 

 

 

 

 

            Foto: privat

 

 

 

  


            

1980-1983Berufsausbildung mit Abitur (Zerspanungsfacharbeiter) 
1983-1986 Wehrdienst 

1986-1988

Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena ( Anglistik/Slavistik )

1988-1989



1989-1990

1990-1994

Teilstudium an der Staatl. Belorussischen Universität Minsk

Teilstudium an der Universität Innsbruck

Fortsetzung des Studiums in Jena, Examen: sehr gut

1992-1994

Lehrkraft Deutsch als Fremdsprache für russischsprachige PraktikantInnen an der Sprachschule Jasno in Jena

1994-1995

Sprachtutor der Robert-Bosch-Stiftung an der Ökonomischen Universität und an der Hochschule für Veterinärmedizin in Kosice (Slowakische Republik)

1996-1998

Ergänzungsstudium Deutsch als Fremdsprache und Promotion am Institut für Anglistik / Amerikanistik (Promotionsstipendium des Landes Thüringen)

Promotion: „Variationen minimalistischen Erzählens im Werk Raymond Carvers“ Note: magna cum laude

1996-2001

Regelmäßige Mitarbeit am Internationalen Hochschul- Sommerkurs der Universität Jena und Lehrtätigkeit an den Sommerkursen der Open University in Jena (2000) und Manchester (2001)

 

1997

Lehrtätigkeit am Institut für Deutsch als Fremdsprache der Universität Jena, Schwerpunkte: Landeskunde und Neue Medien im Fremdsprachenunterricht

1998-2003

DAAD- Lektor in Chisinau / Republik Moldau
 

2003-2004 

DAAD - Reintegrationsstipendium an der LMU München / Multimedia Forschungs- und Entwicklungslabor
 

2004-2006DAAD-Lektor am Fremdspracheninstitut Samarkand / Usbekistan
seit 2006 

DAAD-Lektor an der Technischen Universität Bischkek / Kirgistan (Deutsch-Kirgisische Fakultät für Maschinenbau und Energetik) 

Worin besteht Ihre derzeitige berufliche Tätigkeit?

Als DAAD-Lektor an der Geisteswissenschaftlichen Universität unterrichte ich Studierende der Germanistik in deutscher Sprache, Landeskunde und Literatur. An der Technischen Universität, wo es eine deutsch-kirgisische Fakultät für Energetik und Maschinenbau gibt, unterrichte ich Fachsprache zu technischen Themen.
An der TU habe ich ein Büro, in dem ich Beratungen zum DAAD-Stipendienprogramm durchführe und über Studienmöglichkeiten in Deutschland informiere. Darüber hinaus leite ich Fortbildungen für Lehrer, und betreue ein Germanistisches Institut in Karakol im Osten des Landes.
Die Mitwirkung an Auswahlkommissionen, die Durchführung von Sprachtests sowie die Pflege der Hochschulpartnerschaft zwischen der Technischen Universität und der TFH Berlin gehören ebenfalls zu meinen Aufgaben.

 

Welche Kenntnisse und Fähigkeiten sind für diese Tätigkeit wichtig?

Für ein DAAD-Lektorat sind gute Kenntnisse der deutschen Kultur, Gesellschaft, Geschichte und Politik wichtig. Fremdsprachenkenntnisse, Erfahrungen mit DaF-Methodik und Spaß am Lehrerberuf sollte man ebenfalls mitbringen. In einigen Ländern (wie in meinem aktuellen Gastland) benötigt ein Lektor viel Geduld und muss physisch wie psychisch belastbar sein. Bürokratie und umständliche administrative Prozeduren verlangen mitunter eine hohe Frustrationstoleranz. Für den Alltag an der Universität sind Flexibilität und Improvisationsvermögen gefragt.

 

Was waren wichtige Stationen auf Ihrem beruflichen Weg? Welche für Ihren Beruf wichtigen Kompetenzen haben Sie wie erworben?

Besonders wichtig war für mich die Tätigkeit als Tutor der Robert-Bosch-Stiftung unmittelbar nach dem Studium. Bei der Bosch-Stiftung fühlte ich mich stets sehr gut betreut. Es gab hervorragend organisierte Vorbereitungsseminare sowie Regionaltreffen während des Auslandsaufenthaltes. In dieser Zeit habe ich herausgefunden, dass mir die Lehrtätigkeit liegt, und ich Freude an der Arbeit mit Studenten habe.

 

Welche Motivationen haben Ihre Studien- bzw. Berufswahl bestimmt?

Eine wichtige Motivation war das Interesse an fremden Ländern und Kulturen, eine Portion Abenteuerlust und viel Neugier. Das Studium in Jena hat mir Freude gemacht im Gegensatz zu meiner Berufsausbildung – und ich habe die Universitätsatmosphäre immer genossen. Deshalb wollte ich weiter in einem akademischen Umfeld tätig sein.
Vielleicht haben auch die „Gene“, zumindest aber die Familientradition eine Rolle gespielt – meine Mutter, mein Großvater und mein Urgroßvater waren Lehrer.

 

Was raten Sie Studierenden Ihrer Fächer?

DaF oder Germanistik mit einem „richtigen“ Fach wie Informatik zu kombinieren, um langfristig eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu haben.

 

Ich würde wieder nach Jena gehen, weil ... 

  • in Jena jeder jeden kennt.
  • sich die Umgebung wunderbar für Ausflüge eignet.
  • die Bibliothek exzellent ist.
  • es schöne Kneipen gibt.
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