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Stelle ab WS 2011/2012 zu besetzen!


 

Hier finden Sie den Link zur Stellenausschreibung!

Nähere Informationen zur Stellenausschreibung:

Auf der Suche nach Paul Ehrlichs "Magic bullet" hat der Lehrstuhl für Pharmazeutische Technologie der Friedrich-Schiller-Universität in Jena zum Wintersemester 2011/2012 eine Doktorandenstelle zu besetzen.

Im Rahmen dieser Arbeit versuchen wir Liposomen zu erzeugen, die mit Tumorzellen und deren Mikroumgebung selektiv und spezifisch interagieren und diese Interaktion durch entsprechende Strategien zu verstärken. Durch die Modifikation der liposomalen Oberfläche mit diversen Liganden (z. B. Antikörpern, single-chain Fv-Fragmenten, Proteinen, Peptiden etc.) wird die Interaktion der Vesikel mit den Zielzellen beeinflusst. Hierbei sind Tumorzellmodelle probate Testsysteme für erste in vitro Untersuchungen und zur Bestätigung gewählter Strategien. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Universitätsklinikums in Jena ermöglicht später das Übertragen der in vitro gewonnen Daten auf die in vivo Situation mit Hilfe von Maus-Xenograft-Modellen. Die Herstellung sowie die Untersuchung nanoskaliger Arzneistoffträgersysteme (insb. von Liposomen) liegen bei der wissenschaftlichen Bearbeitung dieses Ansatzes im Vordergrund.

Die produzierten Nanosysteme werden unter pharmazeutisch-technologischen, chemischen und physikalischen Aspekten mit geeigneten Methoden charakterisiert. Hierfür stehen Techniken wie die Photonenkorrelationsspektroskopie, Elektronenmikroskopie, Gehaltsbestimmungen von liposomal verpackten Substanzen mittels UV/VIS-, und Fluoreszenzspektroskopie bzw. HPLC zur freien Verfügung bzw. sind am Lehrstuhl etabliert. Weiterhin ergeben sich interessante Einblicke in einige Teilgebiete der Biotechnologie. Dies umfasst Arbeiten in der Zellkultur und den Umgang mit genetisch modifizierten Zellen (Bakterien und Säugerzellen). Biotechnologische Methoden wie SDS-PAGE, Western Blot, Durchflusszytometrie, Fluoreszenzmikroskopie etc. sind notwendige Techniken für in vitro Bindungs-, und Aufnahmestudien liposomaler Formulierungen am jeweiligen Zellmodell.

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