Thomas Fanghänel
Informatik (Diplom) Vertiefungsrichtung Datenbanken und Informationssysteme Nebenfach Medizin
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| 1996-2002 |
Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Sept. 2000-Sept. 2001 einjähriges Industriepraktikum im IBM Silicon Valley Laboratory
studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Datenbanken und Informationssysteme der Friedrich-Schiller-Universität Jena
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Okt. 2002- Jan. 2003 |
Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Datenbanken und Informationssysteme der Friedrich-Schiller-Universität Jena
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Foto: privat |
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Feb. 2003- Aug. 2006 |
Software Engineer im IBM Silicon Valley Laboratory in San Jose, Kalifornien, Bereich DB2 Everyplace
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| seit Aug. 2006 |
Technical Lead Engineer im IBM China Software Development Lab in Peking, DB2 Everyplace |
Für sein Studienfach entschied sich Thomas Fanghänel aus Interesse für Mathematik und Informatik. “Rückblickend muss ich sagen, dass die Wahl genau richtig war, obwohl ich vor Beginn des Studiums nur ein recht ungenaues Bild davon hatte, was das Informatikstudium beinhaltet”, sagt er heute. Seine richtige Wahl führte ihn nach seinem Abschluss nach Kalifornien, wo er als Softwareingenieur für IBM arbeitet. Die Geografie spielte allerdings bei seiner Entscheidung, das Jobangebot des Konzerns anzunehmen, keine Rolle. Ausschlaggebend war vielmehr sein Interesse für die Software-Entwicklung im Bereich Datenbanksysteme. Weder in Deutschland noch in Europa hätte er die Möglichkeit gehabt, für ein Unternehmen von Weltruf auf genau diesem Gebiet zu arbeiten.
Mit Datenbanksystemen hat sich Thomas Fanghänel schon früh im Studium beschäftigt. Durch die guten Kontakte eines Hochschullehrers erhielt er die Gelegenheit zu einem einjährigen Praktikum im IBM Silicon Valley Laboratory. Neben Erfahrungen im Bereich der industriellen Software-Entwicklung brachte ihm dieser Aufenthalt die Erweiterung seiner Programmierkenntnisse, die er sich zuvor hauptsächlich privat angeeignet hatte. In Zusammenarbeit mit dem kalifornischen Laboratorium entstand später auch seine Diplomarbeit. Nach seiner Rückkehr aus den USA arbeitete Thomas Fanghänel im Rahmen eines Kooperationsprojekts des Jenaer Lehrstuhls für Datenbanken und Informationssysteme mit IBM an der Normung der Datenbankanfragesprache SQL. Der Kontakt zum Unternehmen blieb also auch in dieser Phase erhalten.
Für seine Einstellung als Softwareingenieur war wichtig, dass er Erfahrungen mit der industriellen Softwareentwicklung sowie der Programmierung von Handhelds und Personal Digital Assistents vorweisen konnte. Denn bei seiner Tätigkeit im Silicon Valley war Thomas Fanghänel in Entwurf, Design und Implementierung von DB2 Everyplace involviert, einem Datenbanksystem u.a. für Mobiltelefone und Handhelds. Dazu gehört bisweilen auch eine intensive Zusammenarbeit mit Kunden, deren Wünsche und Anforderungen es zu berücksichtigen gilt. Seit kurzem ist er als Technical Lead Engineer im IBM China Development Lab in Peking für das Projekt DB2 Everyplace ttig. Dabei hilft er vor allem beim Aufbau des Etwicklungsteams in China.
Neben seinem Studium fand Thomas Fanghänel noch Zeit für hochschulpolitisches Engagement in Fachschafts- und Studentenrat. Über seinen Studienort sagt er: „Aus studientechnischer Sicht kann ich nur bestätigen, was diverse Uni-Rankings in den letzten Jahren ermittelt haben. Bezüglich der Qualität der Ausbildung und der Studienbedingungen - Vorlesungsgröße, Breite der Angebote, Anzahl von Praktikumsplätzen und Computerarbeitsplätzen, Qualität der Lehre und Wert des Abschlusses - ist Jena bei weitem nicht die schlechteste Wahl.“