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Uta Bock


Dr. Uta Bock

Uta Bock studierte ab 1978 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Rechtswissenschaft mit der Fachrichtung Wirtschaftsrecht und erlangte 1982 ihren Diplomabschluß. Nach Beendigung ihrer Hochschulausbildung war sie als Justitiarin in der Zentralen Kombinatsleitung des Kombinates Schuhe in Weißenfels tätig.

Mit der Geburt der beiden Söhne im darauffolgenden Jahr siedelte die Familie nach Jena über, wo Uta Bock ab 1984 als Wissenschaftliche Assistentin an den Sektionen Staats- und Rechtswissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften arbeitete. Dieser schnelle Wiedereinstieg ins Berufsleben war, so Uta Bock, vor allem deswegen möglich, weil sie zu jederzeit vorbehaltlose Unterstützung durch ihren Ehemann erfuhr und Haushalt sowie Kinderbetreuung stets als gemeinsame Aufgaben angesehen und gelebt wurden. Eine zweite große Hilfe stellte für sie nach eigenen Angaben das umfassende staatliche Betreuungssystem dar: Neben dem bezahlten "Babyjahr" bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres der Kinder waren es im weiteren vor allem die selbstverständliche und kostenlose Aufnahme in Krippe und Kindergarten, aber auch die Nachmittagsbetreuung der Kinder im Schulhort, die entlastend wirkten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichten.

Im Wendejahr 1989 wurde Uta Bock promoviert und wechselte 1990 ins neu geschaffene Rechtsamt der Universität, dessen Aufbau sie ab 1991 als Leiterin maßgeblich mitgestaltete.

Im Jahre 2006 wurde Uta Bock als Nachfolgerin von Christel Pulst zur Dezernentin für Personalangelegenheiten berufen.

Dem Dezernat obliegt die Personaladministration für etwa 2200 wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche haushaltsfinanzierte Beschäftigte und Beamte sowie für nahezu 700 wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche drittmittelfinanzierte Beschäftigte. Hinzu kommen die wissenschaftlichen und studentischen Hilfskräfte, die sowohl aus dem Haushalt aber auch aus Drittmitteln finanziert werden.

Dies umfasst für Beamte und Beschäftigte die Vorbereitung und Umsetzung von Entscheidungen zu Einstellung und Eingruppierung, zu Weiterbeschäftigung und Beurlaubung, Vertretung und Nebentätigkeiten usw. Seit kurzem gehört dazu auch die Vorbereitung und Begleitung von Berufungsverhandlungen. Als ein Serviceangebot geschätzt sind die Vielzahl kurzfristiger Verträge vor allem im Drittmittel- und Hilfskraftbereich und die Splittung von Verträgen zur Arbeitszeitaufstockung aus Drittmitteln.

Für die Hilfskräfte und die Beschäftigten im Drittmittelbereich erfolgt die Entgeltabrechnung durch eine eigene Abrechnungsstelle des Dezernates.

Daneben beinhaltet das Aufgabengebiet des Dezernates u. a. die Betreuung der schwer behinderten Mitarbeiter, die Ausbildungsleitung für die 75 Azubis der FSU in neun verschiedenen Ausbildungsberufen, die Vermittlung von Praktikumsstellen innerhalb der FSU, die Stellenplanung und Statistik, die Bearbeitung von Werkverträgen sowie die Reisekostenabrechnung.

Für die Zukunft sieht Uta Bock neue Herausforderungen :

Die entscheidende Kraft für die Weiterentwicklung der Universität in ihrem erklärten Streben nach Exzellenz in der Forschung und Bestnoten in der Lehre sind ihre Beschäftigten. Auch angesichts der demographischen Entwicklung und des spürbaren Fachkräftemangels steigt die Verantwortung der Universität für die Erschließung des individuellen Potentials und die Fortentwicklung der hier beschäftigten Mitarbeiter. Im Zuge der Internationalisierung in allen Bereichen gilt es auch die Betreuung ausländischer Beschäftigter auszubauen.

Dazu bedarf es eines motivierenden Arbeitsumfeldes, das Engagement unterstützt und Leistung sichtbar anerkennt. Die Beschäftigten müssen in einem Klima der Chancengleichheit von Frau und Mann Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie erfahren; sie müssen sich auch im Umfeld von Stadt und Universität wohlfühlen können.

 Beitrag vom 24.01.2011

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