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Anna Crecelius


Dr. Anna Crecelius ist im Jubiläumsjahr 2008 an die Friedrich-Schiller-Universität Jena gekommen und seitdem als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Organische und Makromolekulare Chemie bei Professor Dr. Ulrich Schubert tätig.

Frau Dr. Crecelius, die 1995 an der Europa Fachhochschule Fresenius in Idstein ein Studium zur Diplom-Ingenieurin (FH) aufnahm, verfertigte vier Jahre später an der Sheffield Hallam University in Sheffield bei Professor Dr. Jack Yarwood ihre Diplomarbeit mit dem Titel "Measurement of the Distribution and Dynamics of Active Molecules in PVC Films using Raman Microscopy and FTIR-ATR", für die ihr der Preis für die beste fremdsprachige Diplomarbeit verliehen wurde.

Betreut von Professor Dr. Malcolm Clench (Hallam University) and Dr. D. Richards (Pfizer Großbritannien), begann Frau Dr. Crecelius unmittelbar nach Ende ihres Studiums mit der Arbeit an ihrer Dissertation zum Thema "TLC/MALDI-TOF-MS of Pharmaceutical Compounds and Related Substances", die aufgrund des synergetischen Nutzens für die pharmazeutische Forschung vom Pharmaunternehmen Pfizer finanziell unterstützt wurde.

Frau Dr. Crecelius, die neben der wissenschaftlichen Arbeit auch in der akademischen Selbstverwaltung tätig war und als Sprecherin der ausländischen Studenten an der Sheffield Hallam University fungierte, promovierte im Herbst 2002.

Ihr wissenschaftliches Potential eröffnete Frau Dr. Crecelius unmittelbar nach Abschluß der Promotion die Chance, als Research Fellow an das Forschungszentrum für Massenspektrometrie der Vanderbilt University in Nashville (USA) zu wechseln. Dort beschäftigte sie sich unter Leitung von Professor. Dr. Richard Caprioli schwerpunktmäßig mit der Entwicklung bildgebenden dreidimensionalen Verfahren der Massenspektrometrie.

Nach der Rückkehr nach Deutschland im Frühjahr 2005 nahm Frau Dr. Crecelius eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Neuropathologie und Prionenforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München an. Unter Leitung von Professor Dr. Hans Kretzschmar umfassten ihre dortigen Arbeitsschwerpunkte die Neuroproteomics, hierbei vorwiegend die gelbasierte Proteomics im menschlichen Gehirn sowie im Mausgehirn.

Mit dem Wechsel an die Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena veränderten sich auch die Hauptaufgabengebiete von Frau Dr. Crecelius. So beschäftigt sie sich am Lehrstuhl von Professor Dr. Ulrich Schubert hauptsächlich mit der Massenspektrometrie von Polymeren und MALDI Imaging von Gewebeschnitten, einer neuartigen Technik im Bereich Massenspektrometrie, die sie beim Erfinder der Methode, Professor Dr. Richard Caprioli, während ihres Aufenthaltes in Nashville (USA) erlernt hat. Weiterhin verantwortet Frau Dr. Crecelius die massenspektrometrischen Messungen am Lehrstuhl von Herrn Professor Schubert und betreut in diesem Bereich mehrere Doktoranden sowie Kooperationen.

Beitrag vom 17.09.2009

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