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Constanze Janda


9_Constanze Janda

Dr. Constanze Janda studierte seit 1994 Rechtswissenschaften mit Spezialisierung im "Recht der sozialen Sicherheit" an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, ehe sie im Jahre 2000 das Erste Juristische Staatsexamen ablegte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits ein Praktikum in einer Anwaltskanzlei in Atlanta/ USA absolviert sowie am SOCRATES-Programm "Social Security in Europe" am Roskilde Universitetscenter (Dänemark) teilgenommen. 

Vom ersten Tag ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Sozialrecht und Bürgerliches Recht bei Prof. Dr. Dr. Eichenhofer an widmete sich Constanze Janda der Arbeit an ihrer Dissertationsschrift über "Die Rechtsstellung nichtärztlicher Leistungserbringer in der gesetzlichen Krankenversicherung - Eine vergleichende Untersuchung am Beispiel des Rettungswesens in Deutschland und Frankreich". Dessen ungeachtet fand sie Kraft und Zeit für einen dreimonatigen Forschungsaufenthalt an der Université Paris X - Nanterre sowie die Teilnahme am Master-Programm "A European Master in Social Security" an der Katholieke Universiteit Leuven (Belgien).

Bereits Ende 2002 konnte Frau Dr. Janda mit "magna cum laude" promoviert werden und erhielt für ihre Dissertationsschrift wenig später den Förderpreis des Deutschen Sozialrechtsverbands e.V. Mit dem Abschluß dieses Qualifikationsschrittes verband sich für Constanze Janda der Beginn ihres zweijährigen Referendariates im Landgerichtsbezirk Erfurt und am Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin. Danach kehrte sie im Juli 2004 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Lehrstuhl von Professor Eichenhofer zurück, bestand ihr Zweites Juristisches Staatsexamen mit dem Prädikat "voll befriedigend" und begann mit ihrer Habilitation zum Thema "Europäisierung sozialer Sicherheit - Vom Mitgliedschaftsrecht zum Menschenrecht".

Frau Dr. Janda, deren Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte vorrangig die Bereiche Sozialrecht, Medizinrecht, Bürgerliches Recht, Europarecht und Ausländerrecht umfassen, hat in den zurückliegenden Jahren immer wieder an anderen Forschungsprojekten mitgewirkt, so unter anderem am Twinning-Projekt zur Vorbereitung des Kandidatenstatus von Bosnien- Herzegowina als EU-Mitglied. Auch der jährliche Workshop im Rahmen der "Weingartener Woche zum Einwanderungs- und Flüchtlingsrecht", ein Kooperationsprojekt mit der Universität Bielefeld, zeugt von ihrem breiten Fachinteresse und ihren vielfältigen Aktivitäten.

In der akademischen Lehre tritt Frau Dr. Janda vor allem mit Veranstaltungen zu Themenschwerpunkten wie Recht für "Nichtjuristen" (bspw. für Wirtschaftswissenschaftler oder Lehramtstudenten), Medizin- oder Arbeitsförderungsrecht hervor. Ihre Lehrtätigkeit beschränkt sich dabei nicht allein auf die FSU Jena; so bietet sie im Rahmen des Weiterbildungskurses zum Sozialbetriebswirt auch Lehrveranstaltungen an der FH Erfurt an. Dazu gesellen sich eine umfangreiche Vortrags- sowie rege Publikationstätigkeit.

Dr. Constanze Janda, die in der Wahlperiode 2005/06 die stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Rechtswissenschaftlichen Fakultät war, ist verheiratet und hat zwei  Kinder (geboren 2006 und 2008). Damit gehört sie zu den zahlreichen Wissenschaftlerinnen, denen es mit Freude und Engagement und sicher auch hin und wieder mit einem gerüttelt Maß Improvisationstalent gelingt, Beruf und Familienleben zusammenzuführen. Daß dies gelingt, liegt für Frau Dr. Janda wesentlich an den guten Arbeitsbedingungen, die sich ihr an der FSU, aber speziell auch am Lehrstuhl von Professor Eichenhofer bieten.

Neben der Möglichkeit zur Arbeit in Teilzeit und von zuhause aus sind es im besonderen das Verständnis ihres Chefs und ihrer Kollegen, die Constanze Janda lobend erwähnt. Dazu gehört es auch, daß Kollegen für sie einspringen, wenn zum Beispiel eines ihrer Kinder erkrankt ist. Als eine große Hilfe hat sich in ihren Augen jedoch auch die Betreuungsmöglichkeit bei den "JUNI-Kindern" erwiesen, auf die Frau Dr. Janda gerne zurückgreift, da ihre Kinder sich dort wohlfühlen und sie sie gut aufgehoben und betreut weiß.

Beitrag vom 01.04.2010

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