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Hedwig Wagner


Dr. Hedwig Wagner, die seit dem Wintersemester 2007 am Lehrstuhl für Geschichte und Ästhetik der Medien der Friedrich-Schiller-Universität Jena als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Professor Karl Sierek arbeitet, nahm 1988 ein Studium im Fachbereich Lettres modernes (Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts) an der Université Blaise Pascal II in Clermont-Ferrand auf.

Diesem einjährigen Studienaufenthalt schloß sich das Studium der angewandten Kulturwissenschaft und ästhetischen Praxis an der Universität Hildesheim in den künstlerisch-wissenschaftlichen Hauptfächern Medienwissenschaft und Bildende Kunst an, das Hedwig Wagner 1996 erfolgreich beendete. Im darauffolgenden Jahr nahm sie ihre Tätigkeit als Lehrbeauftragte am Institut für Medien- und Filmwissenschaft der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig auf, war parallel dazu ab 1998 Kollegiatin des Graduiertenkollegs 'Authentizität als Darstellung' an der Universität Hildesheim. 2000 wurde Hedwig Wagner außerdem als Stipendiatin des Graduiertenkollegs 'Öffentlichkeiten und Geschlechterverhältnisse. Dimensionen von Erfahrung' von der Goethe-Universität Frankfurt und der GH Kassel ausgewählt.

Im Jahre 2001 kam Hedwig Wagner wissenschaftliche Mitarbeiterin der Medienphilosophie (Prof. Dr. Lorenz Engell) an der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar zum ersten Mal nach Thüringen und nahm dort die Arbeit an ihrer Dissertation auf. Während der nun folgenden arbeitsintensiven Phase fungierte Hedwig Wagner neben ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit unter anderem als wissenschaftliche Redakteurin des Fachperiodikums Archiv für Mediengeschichte, war 2003 Mitbegründerin u. Mitorganisatorin der Wissenschaftsgruppe Gender + Kritik (www.gender-kritik.de), koordinierte die Forschungsstelle Medienwissenschaftliche Geschlechterstudien im Rahmen des Thüringer Hochschul- und Wissenschaftsprogramms und wurde "nebenbei" nach dem Verfertigen ihrer Dissertationsschrift 'Gender als Medium. Die Prostituierte als Film- und Diskursfigur' und der Disputation mit 'summa cum laude' promoviert.

Nach einem einjährigen Aufenthalt als Postdoktorandin am Graduiertenkolleg 'Kulturhermeneutik im Zeichen von Differenz und Transdifferenz' an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wechselte Hedwig Wagner an die Friedrich-Schiller-Universität Jena. Hier widmet sie sich im besonderen den Forschungsschwerpunkten Medientheorie/ Medienphilosophie, Kulturwissenschaft, Feministische Filmtheorie und beschäftigt sich mit der Schnittstelle von Geschlechtertheorie und Medienwissenschaft. Hedwig Wagner zeichnet außerdem als Herausgeberin für mehrere Fachpublikationen (z.B. Gendermedia. Zum Denken einer neuen Disziplin) verantwortlich und leitet zur Zeit die Filmgruppe des Institutes im Rahmen der Ausstellungsvorbereitung 'Die innerdeutsche Grenze in Niedersachsen' im Historischen Museum in Hannover im Jahr 2011.

Dr. Hedwig Wagner ist verheiratet und hat eine dreizehnjährige Tochter.

Beitrag vom 01.04.2010

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