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Zusammenhängende Strukturen und kurze Wege

Die grundlegende Gestaltung für den Campus Inselplatz steht fest
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04.05.2017
Der Entwurf zur Gestaltung des Campus Inselplatz sieht drei größere zusammenhängende Gebäudestrukturen mit kurzen Wegen vor. Diese werden durch „Ruhe-Höfe“, Freiflächen mit „Grüninseln“ und gerade Wege strukturiert, wie das Foto zeigt. Der linke, dem Unihauptgebäude (links oben) gegenüberliegende Komplex wird von der Fakultät für Mathematik und Informatik genutzt werden. Im mittleren Gebäudekomplex werden eine Teilbibliothek der ThULB und eine Cafeteria untergebracht. Ins rd. 50 m hohe „Hochhaus“ wird die Psychologie einziehen. Neben dem 15-Geschoßer werden das Universitätsrechenzentrum und von der Stadt ein Parkhaus errichtet. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU Der Entwurf zur Gestaltung des Campus Inselplatz sieht drei größere zusammenhängende Gebäudestrukturen mit kurzen Wegen vor. Diese werden durch „Ruhe-Höfe“, Freiflächen mit „Grüninseln“ und gerade Wege strukturiert, wie das Foto zeigt. Der linke, dem Unihauptgebäude (links oben) gegenüberliegende Komplex wird von der Fakultät für Mathematik und Informatik genutzt werden. Im mittleren Gebäudekomplex werden eine Teilbibliothek der ThULB und eine Cafeteria untergebracht. Ins rd. 50 m hohe „Hochhaus“ wird die Psychologie einziehen. Neben dem 15-Geschoßer werden das Universitätsrechenzentrum und von der Stadt ein Parkhaus errichtet.
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Das zukünftige Gesicht des neuen Campus Inselplatz ist nun bekannt. Der Siegerentwurf im Architekten-Wettbewerb, den das Team von Code Unique Architekten BDA mit QUERFELDEINS aus Dresden gestaltet hat, ist offen zur Stadt, zur Universität und für Nutzer und Bürger. Der Entwurf sieht drei größere zusammenhängende Gebäudestrukturen mit kurzen Wegen vor. Diese werden durch "Ruhe-Höfe", Freiflächen mit "Grüninseln" und gerade Wege strukturiert, wie das Foto zeigt. Der linke, dem Unihauptgebäude gegenüberliegende Komplex wird von der Fakultät für Mathematik und Informatik genutzt werden. Im mittleren Gebäudekomplex werden eine Teilbibliothek der ThULB und eine Cafeteria untergebracht. Ins rd. 50 m hohe "Hochhaus" wird die Psychologie einziehen. Neben dem 15-Geschoßer werden das Universitätsrechenzentrum und von der Stadt ein Parkhaus errichtet.


Weiterentwicklung im Dialog mit Planern und Nutzern

"Die Gestalt in ihren Grundzügen wird erhalten bleiben", sagte Prof. Ulrike Lauber, die Vorsitzende des Preisgerichts beim Realisierungswettbewerb, am 4. Mai bei der Präsentation der Siegerentwürfe. Das bedeutet, dass das vorliegende Sieger-Modell das grundsätzliche Konzept zeigt, an dem es im Dialog mit Planern und Nutzern aber noch leichte Verschiebungen geben kann.

Vom Sieger-Entwurf, der von der Jury aus 19 Entwürfen der zweiten Wettbewerbsrunde einstimmig ausgewählt wurde, zeigte sich Bauministerin Birgit Keller begeistert: "Wir können Forschung und Lehre hier viel effektiver und effizienter vereinen", sagte sie mit Blick auf die verstreute Lage der Uni-Gebäude, die z. B. die Psychologie heute noch kennzeichnet.

"Mit dem Campus Inselplatz wird eine neue Entwicklungsstufe für die Friedrich-Schiller-Universität Jena eingeläutet", sagte ihr Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal. "Die neuen, dringend notwendigen Flächen im Zentrum der Stadt erweitern die Möglichkeiten der Universität für Forschung und Lehre und bieten noch dazu Platz für die notwendige Infrastruktur sowie für Kommunikation und Begegnung. Dies ist extrem wichtig, denn Wissenschaft lebt vom Austausch - das wurde beim Siegerentwurf elegant umgesetzt", so der Universitätspräsident. "Jetzt muss der Entwurf rasch realisiert und mit den Bauarbeiten begonnen werden, damit bald ein Campus entsteht, der die Universität voranbringt und mit der Stadt verbindet", betonte Prof. Rosenthal.


Minister Tiefensee: 2021 können die ersten Nutzer einziehen

Den Zeitplan für das 109 Millionen Euro-Projekt, die der Freistaat trägt, riss Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee an: 2018 Baufeldfreimachung, 2019 Baubeginn und 2021 können die ersten Nutzer einziehen, sagte der Minister, der am Siegerentwurf den engen Kontakt zur Stadt und den Bürgern lobte. Etwas, das auch Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter hervorhob. Für ihn ist der Inselplatz ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer völlig neugestalteten Jenaer Innenstadt, die er bis 2030 umgesetzt sieht.

"Wir haben das beste Konzept gesucht und wir haben es gefunden", freute sich Jury-Vorsitzende Prof. Lauber über den Siegerentwurf und dankte allen Beteiligten für die gute Arbeit. Die jetzt aber in eine neue Runde gehen muss, damit der Campus rasch realisiert und genutzt werden kann.

 

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