Die Friedrich-Schiller-Universität hat in den letzten fünf Jahren systematisch eine Neuausrichtung und Fokussierung der Schwerpunktbereiche der Forschung betrieben, die bereits jetzt als arbeitsfähige Strukturen der Hochleistungsforschung etabliert sind. Dies ist insbesondere durch eine gezielte Berufungspolitik und durch ein integratives Konzept der Nachwuchsförderung gelungen. Neben diesen Hauptkomponenten sind die Erweiterung und Ergänzung der SFB-Themen durch Forschergruppen, Graduiertenkollegs und EU- sowie BMBF-geförderte Kompetenzzentren Instrumente des Wissenschaftsmanagements der Universitätsleitung gewesen und werden es zukünftig verstärkt sein.
Die fünf Schwerpunktbereiche der Spitzenforschung sind:
Die Schwerpunktbereiche werden durch folgende drei wissenschaftliche Querstrukturen (Querschnittsbereiche) komplettiert:
Wissenschaftliche Querstrukturen bilden einen intellektuellen, inhaltlich-methodischen und organisatorischen Rahmen für die Bearbeitung schwerpunktübergreifender Themen und für die disziplinenübergreifende Konzeptentwicklung in Forschung und Lehre. Intendiert wird damit die Erhöhung des Innovationsgrades der Forschung in den Schwerpunktbereichen, die Erweiterung der wissenschaftlichen Ressourcen für deren Dynamisierung und die Etablierung neuer Verbundprojekte. Weiterhin sollen neue Kooperationsformen erschlossen werden, um kleinere Fachgebiete zu einer überkritischen Masse bündeln zu können. Hiermit wird auch ein inhaltlicher Rahmen für die Verstärkung der Kooperation bzw. für die Kooperationsanbahnung zwischen den Forschungseinrichtungen gegeben.