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Kinder- und Familienzuschläge


Förderung studierender Stipendiat/-innen

Zusätzlich zum Grundstipendium kann ein Familienzuschlag in Höhe von 155 € im Monat gezahlt werden, wenn das Einkommen des Ehegatten nach Abzug der darauf entfallenden Einkommen und Kirchensteuer sowie der steuerlich anerkannten Vorsorgeaufwendungen oder ein Stipendium des Ehegatten 11.045 € im Jahr nicht übersteigt oder mindestens für ein im Haushalt lebendes Kind das Personensorgerecht besteht.

Erhält der Ehegatte des Stipendiaten oder der Stipendiatin ein Stipendium nach diesen Bestimmungen oder Leistungen nach anderen Vorschriften, deren Zielsetzung der gesetzlichen Ausbildungsförderung oder diesen Bestimmungen entspricht, kann der Familienzuschlag nur einmal gewährt werden. Der Familienzuschlag wird auch während der vorlesungsfreien Zeit gewährt.

Unabhängig von diesen Leistungen erhalten Stipendiat/-innen, die mit mindestens einem eigenen Kind, das das 10. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, in einem Haushalt leben, eine monatliche Kinderbetreuungspauschale von 113 € für das erste Kind. Diese erhöht sich um jeweils 85 € für jedes weitere Kind. Dies gilt nur, wenn nicht der andere Elternteil einen Kinderbetreuungszuschlag bezieht.

Anstelle einer Verlängerung des Förderzeitraums wegen Schwangerschaft oder Kinderbetreuung können auf Antrag des Stipendiaten oder der Stipendiatin Geldzahlungen bis zur Höhe der zu erwartenden Stipendienleistung (einschließlich Zuschlägen) gewährt werden, um besonderen Betreuungsbedarf abzudecken. Die Option kann auch für einen Teil des schwangerschafts- oder betreuungsbedingten Verlängerungszeitraums oder für die erhöhte Auslandsförderung im ersten Auslandjahr ausgeübt werden. Die familienbezogene Verwendung der Mittel ist nachzuweisen.


Förderung von Nachwuchswissenschaftler/-innen mit Kind

Zum Stipendium kann ein Familienzuschlag von 155 € monatlich gewährt werden, wenn das Nettoeinkommen des  Ehegatten 15.340 € im Jahr nicht übersteigt oder mindestens für ein im Haushalt lebendes Kind das Personensorgerecht besteht. Erhält der Ehegatte des Stipendiaten oder der Stipendiatin ein Stipendium nach diesen Bestimmungen oder Leistungen nach anderen Vorschriften, deren Zielsetzung der gesetzlichen Ausbildungsförderung oder diesen Bestimmungen entspricht, kann der Familienzuschlag nur einmal gewährt werden.

Stipendiat/-innen, die mit mindestens einem eigenen Kind, das das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, in einem Haushalt leben, erhalten auf Antrag eine monatliche Kinderbetreuungspauschale von 155 €, wenn nicht der andere Elternteil einen Kinderbetreuungszuschlag bezieht. Die Pauschale beträgt 155 Euro für das erste und erhöht sich um jeweils 50 € für jedes weitere dieser Kinder, bis zu maximal 255 €.

Anstelle einer Verlängerung des Förderzeitraums wegen Kinderbetreuung können auf Antrag der geförderten Person Geldzahlungen bis zur Höhe der zu erwartenden Stipendienleistung (einschließlich Zuschlägen) gewährt werden, um besonderen Betreuungsbedarf abzudecken. Die Option kann auch für einen Teil des betreuungsbedingten Verlängerungszeitraums ausgeübt werden. Die familienbezogene Verwendung der Mittel ist nachzuweisen.


 

  • Nebenbestimmungen des BMBF bei der kinder- und familienbezogenen Nachwuchsförderung von Studierenden und Nachwuchswissenschaftler/-innen 

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