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Gleichstellungspolitik der FSU Jena


Die Friedrich-Schiller-Universität Jena bekennt sich nachdrücklich zu einem Klima der Chancengleichheit der Geschlechter sowie zur Förderung entsprechender geschlechter- und familienfreundlicher Studien- bzw. Arbeitsbedingungen.


Zur aktiven Begleitung dieses Prozesses konstituierte sich mit Verabschiedung der FSU-Richtlinien zur Gleichstellung von Frau und Mann am 24.03.1992 erstmals ein Gleichstellungsbeirat. Die durch dieses Gremium dreijährlich gewählten Gleichstellungsbeauftragten stehen ehrenamtlich dem Gleichstellungsbüro vor und kümmern sich in Abstimmung mit der Universitätsleitung um die Belange aller Studierenden und Beschäftigten in den jeweiligen Fachbereichen. Als antrags- und beratungsberechtigte Senatsmitglieder haben die zentralen Gleichstellungsbeauftragten die Möglichkeit, allen Sitzungen von Fakultätsräten, Auswahl- und Berufungskommissionen beizuwohnen. Darüber hinaus ermöglichen ihnen die enge Kooperation mit dem Personalrat sowie den Gleichstellungs- und Sozialreferaten des Studierendenrates die durchgängige Begleitung oder Initialisierung von sozialen Maßnahmen und Prozessen zugunsten eines geschlechtersensiblen und familienfreundlichen Studien- und Arbeitsklimas.

Hierzu gehört neben der vielfältigen Beratungstätigkeit unter anderem die Mitwirkung der Gleichstellungsbeauftragten am Gleichstellungsplan sowie am Gleichstellungskonzept der Universität. Denn gerade sich hartnäckig haltende Vorurteile gegenüber Studentinnen und Wissenschaftlerinnen innerhalb des Hochschulgefüges sowie die oftmals immer noch bestehende strukturelle Ausrichtung des Wissenschaftsbetriebes an männlichen Normalbiographien sind ein wesentlicher Grund für das dramatische Absinken des Frauenanteils über die verschiedenen akademischen Ausbildungsstufen bis hin zur Habilitation. Der Zwang, stets nach höchstmöglicher Qualifikation zu streben, um überhaupt bestehen zu können, und die insgesamt geringe Arbeitsteilung machen es Frauen auch heute noch schwer, eine mögliche wissenschaftliche Laufbahn mit dem Familienleben verbinden zu können.


Dabei sind jedoch gerade die ostdeutschen Hochschulen aufgrund der demographischen Entwicklung besonders darauf angewiesen, das Potential qualifizierter junger Frauen zukünftig noch besser zu erschließen und Rahmenbedingungen für eine bessere Vereinbarkeit von Studium bzw. wissenschaftlicher Qualifizierung und Berufstätigkeit mit Familienphasen zu schaffen. Neben dem Angebot von Fortbildungen (z.B. zum Themenkreis "Studieren mit Kind") sind es deshalb Arbeitsschwerpunkte wie das Organisieren von Veranstaltungen, die zur Sensibilisierung für Geschlechterfragen und Gender Mainstreaming-Aspekte beitragen, mit denen die Gleichstellungsbeauftragte entsprechenden Bedürfnissen von Studierenden und Beschäftigten Rechnung zu tragen versucht.



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