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In der unteren Etage des Hauses ist eine Ausstellung zu Schillers Jenaer Jahren und zu seinem Leben im Gartenhaus zu sehen. In der ersten Etage befindet sich Charlottes Salon und ihr Schlafkämmerchen. Im zweiten Stock findet der Besucher Schillers Arbeitszimmer, seine Schlafkammer und ein kleines Zimmer für den Diener Gottlieb Rudolf.
1798 ließ Schiller in die südwestliche Ecke des Gartens ein Türmchen bauen. Goethe nannte es "Schillers Gartenzinne", weil es wie eine Zinne auf der Mauer stand. Im unteren Bereich war ein Bad eingerichtet, in der ersten Etage befand sich ein kleines Arbeitszimmer für den Dichter. Dort hatte er Ruhe zur Arbeit und einen herrlichen Ausblick auf die Jenaer Umgebung.
Die Küche musste in die nordwestliche Ecke des Gartens weichen, da Schiller im Haus keine Küchengerüche mochte. Im Garten gediehen reichlich Obst, Gemüse, Kräuter und Blumen.
Nach einem historischen Gartenplan, den Schiller einst von einem Studenten der Mathematik geschenkt bekommen hatte, wurde das Grundstück in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts rekonstruiert.
In seinem Garten hatte Schiller bedeutende Persönlichkeiten zu Gast: den Dichter Johann Wolfgang von Goethe, den Verleger Johann Friedrich Cotta, die Philosophen Johann Gottlieb Fichte und Friedrich Immanuel Niethammer, den Romantiker Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, Caroline von Humboldt, Friedrich Hölderlins Geliebte Susette Gontard, die Schwester Bettina Brentanos Sophie.
Als Schiller im Dezember 1799 nach Weimar zog, verpachtete er zunächst sein Haus und Grundstück in Jena. 1802 verkaufte er es dann an den Juristen Thibaut, da er in Weimar ein stattliches Bürgerhaus erworben hatte, das heute Schillermuseum ist.
Parkmöglichkeiten für PKW sind vor dem Theaterhaus und westlich vor dem Schillergarten.
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