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Gleichbehandlungsgesetz


Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist nach Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt (BGBl. I Nr. 39 vom 17. August 2006, S. 1897) in Kraft getreten. Der Text des AGG ist unter der Rubrik "weitere Rechtliche Regelungen" abrufbar. Dort finden Sie auch den Text des Arbeitsgerichtsgesetzes (ArbGG), insbesondere des § 61 b ArbGG. Dieser bestimmt u.a., dass eine Klage auf Entschädigung nach dem AGG innerhalb von 3 Monaten, nachdem der Anspruch schriftlich geltend gemacht wurde, zu erheben ist. 

Nach § 13 Absatz 1 AGG haben Beschäftigte ein Beschwerderecht, wenn sie sich im Zusammenhang mit ihrem Beschäftigungsverhältnis vom Arbeitgeber, von Vorgesetzten, anderen Beschäftigten oder Dritten aus Gründe der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität benachteiligt fühlen. Zuständige Stelle für Beschwerden nach diesem Gesetz ist das Personaldezernat. Ist für eine Beschwerde das Verhalten von Mitarbeitern des Personaldezernates Anlass, so ist die zuständige Stelle das Rechtsamt.

Im Universitätsklinikum ist die Stelle für Beschwerden nach diesem Gesetz der Geschäftsbereich Personalmanagement. Ist für eine Beschwerde das Verhalten von Mitarbeitern der Geschäftsstelle Personalmanagement Anlass, so ist die zuständige Stelle die Rechtsabteilung.

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena ist als Arbeitgeber zur Durchführung der erforderlichen Maßnahmen zum Schutz vor ungerechtfertigten Benachteiligungen der Beschäftigten verpflichtet, insbesondere auch zur eingehenden Information und Schulung.
Bitte lesen Sie hierzu die Handreichung zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sorgfältig durch und beachten Sie im Interesse eines benachteiligungsfreien Arbeitsumfeldes die gegebenen Hinweise.

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