Glossar
*A*B*C*D*E*F*G*H*I*J*K*L*M*N*O*P*Q*R*S*T*U*V*W*Z*
PParkstudium - Bezeichnung für ein während der Zeit bis zur Zulassung in einem zulassungsbeschränkten Studiengang aufgenommenes Studium in einem anderen Studiengang; die Zeit des Parkstudiums wird nicht als
Wartezeit angerechnet
Polyvalenz - breit gefächerte Einsatzmöglichkeit
Postgradualer Studiengang - (auch Aufbaustudium, Zusatzstudium, Ergänzungsstudium genannt); dient der Vermittlung weiterer wissenschaftlicher oder beruflicher Qualifikationen, der Vertiefung eines Studiums bzw. der Heranbildung wissenschaftlichen Nachwuchses; setzt den Abschluss eines Hochschulstudiums voraus; Teilnehmer werden als Studierende immatrikuliert; kann mit einem weiteren Hochschulabschluss abgeschlossen werden
Praktikum - ist: 1. eine Lehrveranstaltungsform, in der sich die (zahlenmäßig begrenzten) Teilnehmer durch Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten Fertigkeiten aneignen und Methoden kennen lernen, die sie zu selbstständiger experimenteller Arbeit befähigen sollen oder in der 2. Gelerntes außerhalb der Universität angewendet und geübt werden soll (z.B. Betriebspraktikum, Schulpraktikum)
Privatdozent (PD) - akademische Bezeichnung für einen Wissenschaftler nach der
Habilitation, dem die Lehrbefähigung zuerkannt und die Lehrbefugnis (
venia legendi) verliehen worden ist; ist zur Lehre berechtigt
Prodekan - vom Fakultätsrat aus dem Kreis der ihm angehörenden Professoren gewählter Vertreter des Dekans
Professor - Hochschullehrer an einer wissenschaftlichen oder künstlerischen
Hochschule; in manchen Ländern auch Lehrer an einer höheren Schule; Professor ist die einheitliche Dienstbezeichnung der auf Lebenszeit berufenen beamteten Hochschullehrer; der Titel Professor wird auch als Auszeichnung für besondere wissenschaftliche oder künstlerische Leistungen verliehen; er nimmt an seiner Hochschule Aufgaben in Wissenschaft und Kunst, Forschung und Lehre in seinem Fach selbstständig wahr, beteiligt sich an der
Studienfachberatung und an
Staatsprüfungen und nimmt
Hochschulprüfungen ab
Projektseminar - Seminar im
Hauptstudium, das stark praxisorientiert ist; Grundlage sind komplexere Aufgabenstellungen, die eigenständige Themen oder Teilbeiträge von Forschungsprojekten sind und für Anwender (Auftraggeber) bearbeitet werden; durch Projektseminare soll vor allem die Fähigkeit zu zielorientierter Teamarbeit gefördert werden
Promotion - (lat.) Beförderung zur Doktorwürde; Verleihung des Doktorgrades bzw. akademisches Verfahren, über das mit schriftlicher Arbeit (
Dissertation) und mündlicher Prüfung (
Rigorosum und/oder
Disputation) der Doktortitel erworben wird; in der Regel setzt die Zulassung zur Promotion den Erwerb eines der akademischen Grade Diplom, Magister, Staatsexamen oder Master voraus; davon zu unterscheiden ist die Ehrendoktorwürde (honoris causa, Dr. h.c., die für besondere Leistungen von einer
Fakultät ohne oben genanntes Promotionsverfahren verliehen werden kann)
Promotionsstudium - mögliche Studienform für Absolventen, die die Zulassungsvoraussetzung als
Doktorand laut Promotionsordnung der jeweiligen Fakultät erfüllen; wird mit der Promotion abgeschlossen
Promovend - siehe
Doktorand Propädeutikum - (griech.-lat. Einführendes, Vorbereitendes); Einführung in die Vorkenntnisse zu einem wissenschaftlichen Studium und in bestimmte Studiengänge
Prorektor - Vertreter des
Rektors; an der Universität Jena werden für die Zeit von zwei Jahren zwei Prorektoren vom
Konzil auf Vorschlag des Rektors gewählt;
Proseminar - Bezeichnung für
Seminar im
Grundstudium; Lehrveranstaltung meist für Studienanfänger in einem Fachgebiet; führt in grundlegende Problemstellungen des Faches ein; es werden grundlegende Ansätze und Forschungsperspektiven im Lehrgebiet erläutert und diskutiert sowie wichtige allgemeine Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens bei der Behandlung von Fachproblemen vermittelt
Prüfungsamt - Einrichtung, die zuständig für die Prüfungsformalitäten ist (z.B. Anmeldung zur Prüfung, Anerkennung von Prüfungsleistungen anderer Einrichtungen); zu unterscheiden sind Prüfungsämter der
Fakultäten und
Institute und Zentrale Prüfungsämter (z.B. Magisterprüfungsamt der Hochschule) oder staatliche Prüfungsämter (z.B. Justizprüfungsamt)
Prüfungsordnung - vom zuständigen Ministerium zu genehmigende Ordnung oder erlassene Ordnung, die den Ablauf eines Studiums und dessen Prüfungen regelt; sie legt zu erbringende Prüfungsleistungen, Fristen für die Meldung zur Prüfung, Voraussetzungen für die Meldung zur Prüfung und deren Wiederholungen, Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen fest
Psychosoziale Beratungsstelle - Einrichtung der Universität oder des
Studentenwerkes, die in problem- und konfliktbelasteten Situationen Hilfen gibt und vermittelt; Psychologen beraten, wenn es um Beeinträchtigungen privater Lebensqualität in unterschiedlichsten Lebensbereichen (z.B. Studium, Freundeskreis, Familie) geht