Friedrich-Schiller-Universität Jena - Grundsteinlegung
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Grundsteinlegung für den Neubau des Instituts für Anorganische und Analytische Chemie

Jenas größte innerstädtische Baulücke wird geschlossen: Im Beisein von Thüringens Kultusminister Bernward Müller ist am Mittwoch Nachmittag Am Steiger 3 der Grundstein für den Neubau des Instituts für Anorganische und Analytische Chemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena gelegt worden.
Die Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf über 22 Millionen Euro, davon 19,6 Millionen für den Bau und 2,4 Millionen für die Ersteinrichtung. 16,5 Millionen Euro der Investititionsmittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Nach der geplanten Fertigstellung Ende 2010 stehen dann 3.420 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung.
Das Gebäude wird als Gesamtfigur mit einem viergeschossigen Trakt entlang der Humboldtstraße und einem dreigeschossigen, winkelförmigen Teil zum Steiger hin erscheinen. Der Bau bietet Platz für Laborräume, einen Hörsaal für 120 Personen sowie Seminar- und Büroräume. Bisher waren die Räume des Chemischen Institutes über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Die Zusammenführung schafft Synergieeffekte durch kurze Wege und wechselseitige Nutzung wissenschaftlicher Einrichtungen. Die örtliche Lage des Neubaus zu Nachbarinstituten erleichtert außerdem die Möglichkeit instituts- und fakultätsübergreifender Zusammenarbeit in der Hochschule.
"Die Jenaer Chemie genießt in Lehre und Forschung national wie international einen hervorragenden Ruf. Im bundesweiten Vergleich liegt sie in der Spitzengruppe. Während die Bewerberzahlen für ein Chemiestudium in Deutschland in den letzten Jahren zurückgingen oder stagnierten, stiegen die jährlichen Immatrikulationen an der Jenaer Chemie überdurchschnittlich von 1.146 Studierenden im Jahre 2005 auf 1.376 Studierende im letzten Jahr. Als zentrale Grundlagenwissenschaft ist die Chemie ein unverzichtbarer Bestandteil der Naturwissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität. Mit dem Neubau werden der Chemiestudienort Jena und das Wissenschaftsland Thüringen weiter gestärkt", hatte sich Kultusminister Müller bereits im Vorfeld der Veranstaltung positioniert.
(Quelle: http://www.jenanews.de)

Fotos: Scheere/FSU-Fotozentrum

 

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