Tipps zum Studienbeginn
Die ersten Tage an der Uni sind oft gar nicht so leicht. Irgendwie hat man das Gefühl, das ganze Neue nicht bewältigen zu können. Alle scheinen sich bestens auszukennen, nur man selbst nicht. Das kann man ändern!
Die nachfolgenden Hinweise sollen etwas Licht in den noch unbekannten Universitätsdschungel bringen.
Da die Fragen, Unklarheiten und Probleme bei allen Studienanfängern - je nach Abschluss und gewählter Fächerkombination - verschieden ausfallen, werden an dieser Stelle nicht so sehr die konkreten Hinweise zusammengetragen. Das ist Aufgabe u.a. der Studienfachberatung bzw. der Zentralen Studienberatung, die dafür auch umfangreiches Material zur Verfügung haben. Vielmehr sollen einige grundsätzliche Anmerkungen zu einem sinnvollen Gestalten des Studienanfangs und den damit verbundenen organisatorischen Schwierigkeiten gemacht werden, so dass das Ziel, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, immer im Mittelpunkt steht.
- Einige Überlegungen zum Übergang Schule-Hochschule
- Checkliste zum Studienanfang
- Lexikon für Erstsemester
- Stundenplanerstellung
- Veranstaltungsarten
- Vorbereitungsveranstaltungen
- Studieneinführungstage (STET) - allgemein
- Studieneinführungstage WS 2011/2012
- Tutorenprogramm für die Studieneingangsphase
1. Einige Überlegungen zum Übergang Schule-Hochschule
Studienanfänger müssen sich darauf einstellen, dass es wesentliche Unterschiede zwischen der Schule, die sie erfolgreich beendet haben, und der Universität gibt.
Das Entscheidende ist, dass die Neuimmatrikulierten von nun an sehr viel mehr als bisher für sich selbst verantwortlich sind. Sie müssen sich allein um die meisten organisatorischen Dinge kümmern, es hängt von Ihnen ab, was und wie viel Sie im formalen Rahmen der Studien- und Prüfungsordnung lernen. Dabei ist es jedem selbst überlassen, ob nur die Mindestanforderungen des Studiums erfüllt werden, oder ob umfangreiche fachbezogene Literaturarbeit dazu genutzt wird, den in den Lehrveranstaltungen behandelten Lernstoff zu überarbeiten und zu ergänzen. Weiterhin ist es wichtig zu lernen, sich selbständig die Zeit einzuteilen und geeignete Lern- und Arbeitstechniken zu entwickeln.
Und sollte es einmal Schwierigkeiten geben, ist es wichtig, dass Sie sich zügig um Lösungen kümmern. Dabei können das umfangreiche Beratungs- und Informationsangebot der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie andere Kommilitonen oder die studentischen Fachschaften jeden Hilfesuchenden unterstützen. Bei fächerübergreifenden Fragen und insbesondere bei Studienschwierigkeiten, die unter Umständen neue Überlegungen zur Studienentscheidung erforderlich machen, sollten die Mitarbeiter der Zentralen Studienberatung oder bei speziellen persönlichen Problemen die Mitarbeiter der Psycho-Sozialen Beratungsstelle des Studentenwerkes Thüringen angesprochen werden. 
2. Checkliste zum Studienanfang
- BAföG beantragen!
Einen Antrag auf BAföG kann man erst stellen, wenn man immatrikuliert ist. Es ist aber sinnvoll, sich schon vorher beim BAföG-Amt die Formulare zu besorgen und die geforderten Einkommensnachweise zusammenzustellen.
- Informieren!
Die wichtigsten Informationen für Sie sind das Vorlesungsverzeichnis, die Loseblattsammlung "Studiengänge" , die Modulkataloge und die darin enthaltenen Musterstundenpläne. Mit diesen Informationsmaterialien erfahren Sie, welche und wie viele Veranstaltungen obligatorisch sind und welche Prüfungsleistungen in den Veranstaltungen zu erbringen sind. Anhand der vergebenen Credits können Sie den Arbeitsaufwand für das Semester prognostizieren.
Die Modulkataloge finden Sie im Friedolin, oder auf der Seite der jeweiligen Fakultät/ des jeweiligen Institutes. Informationen zur Stundenplanerstellung und zur Veranstaltungsbelegung erhalten Sie auch hier: http://www.fip.uni-jena.de.
- Einführungsveranstaltungen besuchen!
Nach der Einschreibung erhalten Sie ein Starterpaket. Darin ist eine Broschüre mit wichtigen Informationen zum Studienbegnn enthalten (blaue Broschüre). Darin finden Sei eine Auflistung an Einführungsveranstaltungen, die innerhalb der Studieneinführungstage (STET) angeboten werden. Sie sollten diese Veranstaltungen auf jeden Fall besuchen, da Sie hier einen ersten Einblick in den Universitätsalltag bekommen.
- Beratungen wahrnehmen!
Trotz der Lektüre von Studien- und Prüfungsordnung und Informationsmaterial können noch offene Fragen bleiben. Dafür stehen Ihnen die Beratungs- und Informationsmöglichkeiten der Friedrich-Schiller-Universität zur Verfügung.
- Sich räumlich orientieren!
Die Friedrich-Schiller-Universität ist eine Stadtuniversität, d.h. die einzelnen Institute und Fakultäten sind über das Stadtzentrum von Jena verteilt. Wenn man seinen Stundenplan zusammenstellt, sollte man mögliche Wegzeiten zwischen den einzelnen Veranstaltungsorten mit bedenken. Deswegen ist es notwendig, sich vorher ein Bild über die Lage der wichtigsten studienrelevanten Orte zu verschaffen. Hilfreich dabei ist der "Universitätsstadtplan", den Sie mit dem Starterpaket erhalten oder der Online-Stadtplan der Stadt Jena.
- Soziale Kontakte knüpfen!
Wer neu in eine Stadt kommt, sollte Kontakte knüpfen. Die Studieneinführungstage (STET) stellen dafür eine gute Basis dar. Ansonsten gibt es "Leidensgenossen" u.a. in den Wohnheimen, Studentenklubs oder in kulturellen und politischen Gruppen. Gemeinsam lassen sich viele Anfangsschwierigkeiten leichter überstehen. Viele Gruppen präsentieren Sich auf dem "Markt der Möglichkeiten" am 06.10.2011.
- Im Rechenzentrum und in der Bibliothek anmelden!
Jeder Studierende hat die Möglichkeit, sich im Rechenzentrum der Universität anzumelden. Damit verbunden ist u.a. die kostenlose Nutzung der Rechnerarbeitsplätze in den PC-Pools und eine persönliche E-Mail-Adresse.
Des Weiteren muss man sich in der Bibliothek anmelden (www.thulb.uni-jena.de), um Studienliteratur entleihen zu können. Als Leihkarte dient die multifunktionale Chipkarte THOSKA, die u.a. auch als Studentenausweis und als Semesterticket gilt und Ihnen nach der Einschreibung zugesandt wird.

3. Lexikon für Erstsemester
Hier finden Sie eine kurze Zusammenstellung der für ein Studium notwendigen Begriffe. Sehr viel ausführlicher ist das Glossar akademischer Begriffe gehalten, in dem Sie sehr viele Informationen und Querverweise finden.
- Alma Mater: (lat.) nährende Mutter, übertragen für die Universität
- BAföG: Bundesausbildungsförderungsgesetz, Bundesgesetz über individuelle Förderung einer Ausbildung; auch umgangssprachlich für das Geld, das danach ausgezahlt wird
- Beurlaubung: semesterweise vom Studium bei wichtigem Grund; zur Rückmeldung im Studierenden-Service-Zentrum beantragen; Es ist darauf zu achten, dass während der Beurlaubung keine Leistungsnachweise erworben werden können!
- c.t., s.t.: Bezeichnet die "akademische Viertelstunde"; bedeutet cum tempore (mit der Zeit) und sine temore (ohne Zeit). Zeigt an, wann genau eine Lehrveranstaltung beginnt. 10 Uhr s.t. meint, dass die Veranstaltung genau 10 Uhr beginnt, 10 Uhr c.t. dagegen heißt: Der Dozent erscheint erst 10.15 Uhr. In der Regel beginnen die Lehrveranstaltungen c.t., was aber im Vorlesungsverzeichnis nicht direkt ausgewiesen ist.
- DAAD: Deutscher Akademischer Austauschdienst; wichtig für ein Auslandsstudium
- Dekan: Vorsteher einer Fakultät
- Dezernate: Glieder der Universitätsverwaltung
- Dozent: (lat.) Hochschullehrer
- Exmatrikulation: Streichung aus der Liste der Studierenden an einer Hochschule
- Fachschaftsrat: Studentenvertretung eines Fachbereiches
- Fakultäten: nach Wissensgebieten gegliederte Teile der Hochschulkörperschaft
- Friedolin: ist die Studien- und Prüfungsverwaltung der Friedrich-Schiller-Universität im Internet. Mit Friedolin können Sie viele Aufgaben über das Internet erledigen und wichtige Informationen über Ihr Studium und die Universität beziehen. Für weitere Details und Hinweise informieren Sie sich bitte auf den Hilfeseiten zum System. https://friedolin.uni-jena.de oder http://www.fip.uni-jena.de.
- Immatrikulation: technische I.- Einschreibung in die Liste der Studierenden, Aushändigung von Studienbescheinigungen, Studentenausweis, Studienbuch; feierliche I. - Veranstaltung im festlichen Rahmen zu Beginn des Wintersemesters
- Kanzler: Chef der Universitätsverwaltung
- Leistungspunkte (Credits): sind der numerische Wert, der jeder Lehrveranstaltung oder jedem Modul zugeordnet wird. Sie spiegeln den quantitativen Arbeitsanteil wider, der für das erfolgreiche Bestehen der Lehrveranstaltung/ Modul innerhalb des Semesters oder des Akademischen Jahres aufgewendet werden muss (Präsenz- und Selbststudienzeiten, die Prüfungsvorbereitung, den Prüfungsaufwand sowie Zeiten für schriftliche Arbeiten und Praktika). Für die Vergabe eines Leistungspunktes wird eine Arbeitsbelastung des Studierenden im Präsenz- und Selbststudium von 25-30 Stunden angenommen.
- Matrikelnummer: eigene Listennummer, die jeder Student bei der Einschreibung (Immatrikulation) erhält
- Mensa: Kantine für alle Uni-Angehörigen
- Module: sind kompakte, vergleichbare, inhaltlich und zeitlich abgeschlossene und lernzielorientierte Studieneinheiten. Module werden mit Modulprüfungen abgeschlossen. Sie können in Basis- und Aufbaumodule unterteilt werden. Diese können als Pflichtmodule und Wahlpflichtmodule sowie als Wahlmodule angeboten werden. Der Planung liegt i. d. R. das akademische Jahr (Beginn: 01.10. und Ende 30.09.) zugrunde.
- Modulbeschreibung: ist der wichtigste Teil des Modulkatalogs. In der Modulbeschreibung werden festgehalten: Inhalte und Qualifikationsziel, Lehrformen, Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten, Leistungspunkte, Dauer des Moduls und Prüfungsmodalitäten.
- Modulkatalog: ersetzt die Studienordnung und gibt allgemeinen Informationen zum Fach, zur Gliederung und Ablauf des Studiums, zum Benotungs- und Leistungspunktesystem sowie zum Prüfungssystems. Die Modulkataloge finden Sie im Friedolin, oder auf der Seite der jeweiligen Fakultät/des jeweiligen Institutes. Informationen zur Stundenplanerstellung und zur Veranstaltungsbelegung erhalten Sie auch hier: www.uni-jena.de/friedolin.
- NC: numerus clausus: (lat.) Zulassungsbeschränkung für bestimmte Fächer
- N.N.: nomen nominandum: (lat.) der Name des Dozenten ist noch zu nennen
- PD: Privatdozent, habilitierter Wissenschaftler
- Prorektor: Vertreter des Rektors
- Prüfungsamt: Behörde zur Anmeldung und Organisation der Zwischen- und Abschlussprüfungen (Adressen der Prüfungsämter)
- Prüfungsordnung: Papier zur Regelung von Prüfungszulassung, -inhalt und -ablauf, siehe auch http://www.uni-jena.de/Ordnungen
- Rektor: Repräsentant und Leiter der Hochschule
- Rückmeldung: Meldung am Ende der Vorlesungszeit (innerhalb einer bestimmten Frist) zur Weiterführung des Studiums im nächsten Semester; bei Verspätung Sanktionen von einer Säumnisgebühr bis hin zur Exmatrikulation im Studierenden-Service-Zentrum
- Schein: Papier mit darauf befindlichen Leistungsnachweis, zum Einheften ins Studienbuch
- Studierenden-Service-Zentrum: bearbeitet Einschreibungen, Rückmeldungen, Exmatrikulationen und Beurlaubung von Studenten
- Studienordnung: regelt den Aufbau, Umfang und Inhalt des Studiums
- Semester: halbjährlicher Lehrzyklus, das Sommersemester dauert an Universitäten vom 01.04. bis 30.09. und das Wintersemester vom 01.10. bis 31.03. (Gliederung eines Semesters)
- Semesterticket: Fahrausweis im öffentlichen Personennahverkehr und auf bestimmten Bahnstrecken, durch den Studentenausweis in Verbindung mit dem Personalausweis nachzuweisen
- Semesterbeitrag: semesterweise zur Rückmeldung zu entrichtender Betrag, siehe Semesterbeitrag und -ticket
- Semesterwochenstunden (SWS): Anzahl der Stunden pro Woche, die für eine Veranstaltung über den Zeitraum eines Semesters vorgeschrieben sind; 2 SWS = eine Veranstaltung die 2 Stunden pro Woche umfasst
- Senat: operatives Entscheidungsgremium der Hochschulen
- Studentenschaft: Körperschaft der Gesamtheit der Studierenden an der Hochschule
- Studentenrat: (Abk. StuRa) Selbstverwaltungsorgan und Interessenvertretung der Studierenden
- Studentenwerk: Anstalt des öffentlichen Rechts, für soziale Belange der Studierenden (z.B. Wohnheime, Verpflegung, Finanzierung, Kultur, Kindertagesstätten, Rechtsberatung). Für die Friedrich-Schiller-Universität Jena ist das Studentenwerk Thüringen zuständig.
- Studium Generale: kein Studiengang, sondern eine Einrichtung der Universität, die die interdisziplinäre und kulturelle Bildung fördert
- Thoska: Thüringer Hochschul- und Studentenwerkskarte, ist eine Multifunktionschipkarte, die u. a. zahlreiche Aufgaben von bisher im Umlauf befindlichen Karten in sich vereint. Mit ihr können Verwaltungs- und Zahlungsabläufe effizienter und kundenfreundlicher gestaltet werden. Informationen unter http://www.uni-jena.de/thoska_studierende.html
- UHG: Universitätshauptgebäude
- Vorlesungsverzeichnis: Das elektronische Vorlesungsverzeichnis der Friedrich-Schiller-Universität, das die angebotenen Lehrveranstaltungen für das jeweilige Semester enthält, ist im Internet unter https://friedolin.uni-jena.de verfügbar. Das Vorlesungsverzeichnis ist jeweils vor Semesterbeginn online verfügbar. Es enthält das Lehrveranstaltungsangebot der Universität mit Angaben der Lesenden, Zeiten und Räume sowie zum Teil auch Angaben zu den Einschreibemodalitäten in Lehrveranstaltungen und ist damit ein wichtiges Hilfsmittel zur Gestaltung des individuellen Stundenplanes. Ein Bereich ist den Veranstaltungen für Hörer aller Fakultäten gewidmet (dieses schließt das Angebot des Sprachenzentrums der Universität ein). Im Sekretariat einiger Fakultäten/Institute/Lehrstühle gibt es kommentierte Vorlesungsverzeichnisse (in gedruckter Form), die Sie vor Semesterbeginn gegen Kostenerstattung erwerben können.

4. Stundenplanerstellung
Die Studierenden erhalten in der Regel zu Beginn des Studiums keinen Stundenplan, sondern müssen diesen selbst zusammenstellen. Folgende Informationen sind dazu erforderlich:
- das aktuelle Vorlesungsverzeichnis (verfügbar unter https://friedolin.uni-jena.de)
Dort finden sich alle wichtigen Angaben zu Zeiten, Räumen und Terminen. In den Sekretariaten einiger Fakultäten/Institute/Lehrstühle gibt es auch noch kommentierte Vorlesungsverzeichnisse (in gedruckter Form), die Sie vor Semesterbeginn gegen Kostenerstattung erwerben können.
- Modulkatalog (mit Musterstundenplan) und oder die Studienordnung und die Prüfungsordnung
Die Modulkataloge finden Sie im Friedolin, der Studien- und Prüfungsverwaltung der Universität Jena oder auf der Seite der jeweiligen Fakultät/des jeweiligen Institutes. Die Studien- und Prüfungsordnungen finden Sie unter http://www.uni-jena.de/Ordnungen oder in den Prüfungsämtern.
Genauere Informationen zur Stundenplanerstellung und zur Veranstaltungsbelegung erhalten Sie im HJilfecenter von Friedolin - http://www.fip.uni-jena.de.
Die Kombination von zwei Fächern im Lehramts- und Mehrfach-Bachelorstudium kann manchmal dazu führen, dass sich wichtige Veranstaltungen überschneiden. Die Auswahl sollte in diesem Fall so getroffen werden, dass die Veranstaltungen belegt werden, die für das Fortkommen im Studium besonders wichtig sind, bzw. die nicht jedes Semester angeboten werden. Im Zweifelsfall ist es gut, die Studienfachberatung aufzusuchen oder Kommilitonen höherer Fachsemester bzw. die Fachschaften zu befragen.
Pro Semester sollten Sie Lehrveranstaltungen im Umfang von 30 Credits (siehe Modulkataloge) besuchen. Wieviele Stunden Lehrveranstaltungen das sind, lässt sich nicht verallgemeinern, da die einzelnen Module unterschiedlich arbeitsintensiv sind. Insgesamt orientieren sich die Musterstundenpläne inklusive der Vor- und Nachbereitungszeiten für ein ordnungsgemäßes Studium an einer 40 Stunden Arbeitswoche.
Als nächsten Schritt müssen Sie abklären, in welcher Form es nötig ist, sich für die Lehrveranstaltungen anzumelden. Zum Prozedere in den Bachelorstudiengängen finden Sie Informationen unter https://friedolin.uni-jena.de.
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5. Veranstaltungsarten
- Module: sind kompakte, vergleichbare, inhaltlich und zeitlich abgeschlossene und lernzielorientierte Studieneinheiten. Module werden mit Modulprüfungen abgeschlossen. Sie können in Basis- und Aufbaumodule unterteilt werden. Diese können als Pflichtmodule und Wahlpflichtmodule sowie als Wahlmodule angeboten werden. Der Planung liegt i. d. R. das akademische Jahr (Beginn: 01.10. und Ende 30.09.) zugrunde. (siehe unter 3. Modulbeschreibung, Modulkatalog, Leistungspunkte)
- Vorlesung: Vortragsreihe eines Hochschullehrers (Professors, Dozent, Privatdozent), die einen systematischen oder historischen Überblick über ein bestimmtes Thema vermittelt. In einigen Fächern stehen die Vorlesungen in engem Zusammenhang mit obligatorischen Übungen oder Seminaren und bereiten diese inhaltlich vor.
- Übung: In dieser Veranstaltungsform wird das für ein Fach erforderliche "handwerkliche" Grundwissen trainiert, das für die spätere eigenständige Arbeit erforderlich ist.
- Tutorium/Arbeitsgemeinschaft: In den Tutorien werden i.a. die in den Vorlesungen, Seminaren oder Übungen behandelten Inhalte vertieft. Häufig werden sie von Studenten im höheren Semester oder wissenschaftlichen Hilfskräften durchgefhrt.
- Seminar: Veranstaltung, in der unter Anleitung eines Dozenten ein bestimmtes Thema erarbeitet wird. Diskussionen und intensive Mitarbeit prägen diese Veranstaltungsform, die häufig durch Referate zu Detailfragen angeregt wird.
- Praktikum: Veranstaltung, in der wissenschaftliche Experimente zu Übungszwecken durchgeführt werden (z.B. Messen, Beobachten und Auswerten, Analysieren, Präparieren, Programmieren u.a.)
Als Praktikum bezeichnet man darüber hinaus die berufsbezogene praktische Tätigkeit außerhalb der Universität, die in vielen Studienordnungen verbindlich festgelegt ist und entweder vor oder während des Studiums abzuleisten ist. Unabhängig von solchen obligatorischen Praktika ist es durchaus sinnvoll, sich in der vorlesungsfreien Zeit darum zu bemühen, Einblicke in praktische Tätigkeiten zu gewinnen, die an das gewählte Studium anschließen können.
- Exkursion: Veranstaltung außerhalb der Universität, in der Besichtigungen und praktische Untersuchungen durchgeführt werden.
- Repetitorium: Veranstaltung, in der bereits anderweitig gebotener Lehrstoff zur Examensvorbereitung wiederholt und ergänzt wird (z.B. im Studiengang Rechtswissenschaft).
- Kolloquium: Veranstaltung vor allem für höhere Semester, in der bestimmte Themen diskutiert werden, um wissenschaftliche Argumentationsweisen zu üben.
Alle Veranstaltungsarten werden gemäß der Studien- und Prüfungsordnung unterschieden als:
- Pflichtveranstaltungen: Veranstaltungen mit unmittelbarer Prüfungsrelevanz, deren Stoff für das Bestehen einer Prüfung beherrscht werden muss.
- Wahlpflichtveranstaltungen: Aus dem Angebot von Wahlpflichtveranstaltungen einer Fakultät/eines Institutes sind nach Maßgabe der jeweiligen Studienordnung Veranstaltungen zur Schwerpunktbildung auszuwählen.
- Wahlveranstaltungen: Veranstaltungen die zur Vertiefung des Lehrstoffes nach eigenem Ermessen gewählt werden können.

6. Vorbereitungsveranstaltungen
Die Lehrveranstaltungen (Vorlesungszeit) beginnen in der Regel 2 Wochen nach Semesterbeginn. In einigen Studiengängen und -fächern finden jedoch Veranstaltungen vor dem offiziellen Vorlesungsbeginn statt. Das sind teilweise Kurse, die die Studienanfänger auf die universitären Anforderungen vorbereiten sollen und die noch einmal knapp den Lernstoff des Gymnasiums wiederholen. Ziel solcher Veranstaltungen ist es, dass die Dozenten in den offiziellen Lehrveranstaltungen auf einem einheitlichen Niveau aufbauen können. Die Teilnahme an diesen Vorsemestern ist unbedingt zu empfehlen.
Vorbereitungsveranstaltungen zum WS 2011/12 
7. Studieneinführungstage (STET)
Studieneinführungstage zum Wintersemester 2011/12 (04.-06.10.2011)
Um Studienanfängern den Start in das Studium zu erleichtern, werden i.d.R. an drei Tagen vor dem Lehrveranstaltungsbeginn Orientierungs- und Studieneinführungsveranstaltungen angeboten. Neben den fachspezifischen Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, sich mit Einrichtungen der Hochschule vertraut zu machen und die Kommilitonen und die Stadt Jena kennen zu lernen.
In diesem Jahr finden die Studieneinführungstage (STET) für das WS 2011/12 vom 04. bis 06.10.2011 statt. Davon abweichend werden für die Staatsexamenstudiengänge Medizin, Zahnmedizin und Rechtswissenschaft die STET vom 12. bis 14.10.2011 angeboten.
Vorlesungsbeginn für alle ist am 17.10.2011. Diejenigen, die nicht an den STET teilnehmen können, sollten sich rechtzeitig vor Studienbeginn mit der entsprechenden Studienfachberatung (siehe Online-Beratungsführer unter: http://www.uni-jena.de/Beratungsfuehrer.html) in Verbindung setzen bzw. dies spätestens am ersten Studientag tun, um studienorganisatorische Fragen zu klären.
Am 1. Tag der Studieneinführungstage finden die Begrüßung durch die Universitätsleitung, einem Vertreter des Studierendenrates sowie eine allgemeine Einführung zum Studium durch die Dezernentin statt. Für die gesamten drei Tage gibt es spezielle Programme der Fakultäten und Institute sowie deren Fachschaften. Die Programme der STET einschließlich der Begrüßungsveranstaltungen können spätestens ab Anfang September 2011 unter: http://www.uni-jena.de/Studieneinfuehrungstage.html nachgelesen und ausgedruckt werden.
Ein zeitlicher Überblick zu den Veranstaltungen am Eröffnungstag der STET (04.10. und 12.10.) wird nach erfolgter Immatrikulation vom Studierenden-Service-Zentrum u. a. mit dem Starter-Paket zugeschickt. Außerdem werden die Programme zur Einsichtnahme spätestens Ende September im UHG (in der Nähe des SSZ) ausgehängt.
Dazu gehört auch, nach Abschlüssen zeitlich gestaffelt, eine Informationsveranstaltung zu "Friedolin", der Studien- und Prüfungsverwaltung im Internet. Sie ist ein ergänzendes Angebot zur Homepage http://www.uni-jena.de/friedolin und gibt die Möglichkeit zur persönlichen individuellen Fragestellung.
Der Studierendenrat organisiert für alle Studienanfänger am 06.10.2011, von 12:00 bis 15:00 Uhr im Foyer in der Carl-Zeiß-Str. 3, einen "Markt der Möglichkeiten" auf dem sich studentische Gruppen und Vereine vorstellen und ihre Anliegen erläutern.
Weitere Veranstaltungen und Termine in Vorbereitung auf das Studium findet man unter http://www.uni-jena.de/Semestertermine.html.