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Jana Krug


Deutsch als Fremdsprache, Amerikanistische Literaturwissenschaft, Französische Sprachwissenschaft (Magister)

 

 

 

 

 

 

 

 

   


          Foto: privat

1995-2001

Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

9monatiger Auslandsaufenthalt in Oxford, GB (unterstützt durch Sokratesaustausch-
programm)

Thema der Magisterarbeit: "Spielfilm im Unterricht Deutsch als Fremdsprache – fachwissenschaftlich-methodische Einordnung, Analyse und didaktische Aufbereitung des Films „Die verlorene Ehre der Katharina Blum"

2001-2002  Praktikum und Trainee beim Verlag Neue Literatur in Jena
2002-2004 Leiterin des kleinen Jenaer Büros des Verlags Neue Literatur

seit 12/2004




 

Geschäftsführungsassistenz beim Verlag für Standesamtswesen in Berlin


 

 

Worin besteht Ihre derzeitige berufliche Tätigkeit?

Als Geschäftsführungsassistenz organisiere ich die Abläufe in unserem Berliner Büro mit zwei Geschäftsführerinnen. Dabei betreue ich Zeitarbeitskräfte und koordiniere die Tätigkeiten. Ich bin verantwortlich für die Reisen, Termine, Kommunikation, Akten und alles, was meine Geschäftsführerin betrifft, sowie für den Informationsfluss zwischen unseren beiden Geschäftsstellen in Berlin und Frankfurt und zwischen den drei Geschäftsführern. In Zusammenarbeit mit Geschäftsführung und Herstellung betreue ich die Manuskripte der Herausgeber, prüfe die Umbrüche aus der Setzerei und koordiniere die Abläufe. Daneben arbeite ich Änderungen in XML Dateien ein und teste die Umsetzung am Bildschirm für unsere elektronische Bibliothek. Ich überwache die Termin- und Projektpläne. Auch werde ich vertrauensvoll in alle Geschäftsführungsbereiche einbezogen und erstelle u.a. die Erfolgsrechnung für den Jahresabschluss. Letztlich pflege ich Informationen im Intranet und sorge dafür, dass die Tagesabläufe reibungslos funktionieren.

 

Welche Kenntnisse und Fähigkeiten sind für diese Tätigkeit wichtig?

Wichtig sind Kenntisse der Prozesse und Abläufe im Verlag, der Weg von der Entstehung der Idee, (Programmierung), bis zum Endprodukt. Kenntnisse zum Thema Elektronisches Publizieren, von verschiedenen Computerprogrammen über die üblichen Office-Anwendungen hinaus, XML (medienneutrales Publizieren), Programmmanagement (PMS), Fehlermeldungsprogramme (Mantis), Archivierungsprogramme (MKSSI) sowie Offenheit und Weiterbildungslust in diesem Bereich sind hierbei erforderlich. Genauigkeit zum Prüfen und Korrigieren von Manuskripten und Umbrüchen aus der Setzerei sowie der elektronischen Literatur auf dem Monitor ist besonders wichtig. Kenntnisse zu Terminmanagement, Reiseplanung, -buchung und –abrechnung elektronisch und im Alltag gehören ebenfalls dazu.

 

Welche für Ihren Beruf wichtigen Kompetenzen haben Sie wie erworben?


Mein Au Pair - Aufenthalt in Brüssel war wichtig für meine Sprachkenntnisse in englisch und französisch.
Der Auslandsaufenthalt während des Studiums in Oxford, das Studium selbst als auch verschiedene Nebenjobs z.B. als Assistentin eines Hotelleiters, Nachhilfelehrerin bei der Schülerhilfe halfen mir dabei, die Voraussetzungen für meinen derzeitigen Beruf zu erfüllen.

 

Welche Motivationen haben Ihre Studien- bzw. Berufswahl bestimmt?

Ich war als Au Pair im Ausland, liebte Sprachen und wollte gern wieder zurück, um im Ausland leben und arbeiten zu können. Daher war diese Studienwahl optimal. Sie verknüpfte Sprachen, Arbeiten und Pädagogik und kam meinen Interessen sehr entgegen.

 

Was raten Sie Studierenden Ihrer Fächer?

Man sollte sich von Anfang an überlegen, was man genau machen möchte und dann in diesem Bereich so viele Praktika/Nebenjobs wie möglich absolvieren, um einen Fuß in die Tür zu bekommen. Studiengnge der Geisteswissenschaften erlauben es meiner Meinung nach gar nicht mehr, dass man bis zum Ende studiert und sich erst dann umsieht, was will ich eigentlich machen. Diese Denkart bestraft der Arbeitsmarkt sofort. Studiengänge in Sprach- und Literaturwissenschaften finde ich im Nachhinein eher bedenklich. Zum Sprachenlernen sind sie nur bedingt geeignet, die wissenschaftlichen Inhalte später eigentlich nur im wissenschaftlichen Bereich wirklich brauchbar. Man sollte sie nicht ohne ein Fach, in dem man sie später anwenden kann, studieren, z.B. BWL/Politik etc.

 

Ich würde wieder nach Jena gehen, weil ... 

  • Jena eine ideale Studentenstadt ist: jung, nicht so groß, kurze Wege, Wohnen in der City, belebt und auch die Univerhältnisse angenehm waren, 
  • die Seminare zum Großteil eher klein, nicht so überfüllt sind, so dass ein relativ individuelles Studieren möglich war,
  • die neue Bibliothek viele Zweige der Geisteswissenschaft unter einem Dach vereint hat.
Unibund Halle - Leipzig - Jena Coimbragroup Partnerhochschule des Spitzensports