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Claudia Lang


 

Auslandsgermanistik, Interkulturelle Wirtschaftskommunikation und Amerikanistik (Magister)


1993-2002

Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Deutsch als Fremdsprache und Anglistik/Amerikanistik (2 Hauptfächer),
nach Fachrichtungswechsel ab WS 1996/97 Deutsch als Fremdsprache (Hauptfach), Interkulturelle Wirtschaftskommunikation und Amerikanistik (Nebenfächer)

1997 Auslandspraktikum als Lektorin für Deutsch an der Universität Genova, Italien

Während des Studiums Tätigkeit als Lektorin für Deutsch als Fremdsprache am IIK Jena

und an der Bauhaus-Univeristät Weimar; studentische Hilfskraft am Institut für Auslandsgermanistik/DaF/DaZ; Stadtführerin und Lektorin bei Jenakolleg

Foto: privat

2002-2003

Kongress- und Tagungsmanagerin bei der imc AG in Saarbrücken
 

seit April 2003

Dozentin für Deutsch als Fremdsprache und Interkulturelle Wirtschaftskommunikation an der Reitaku Universität in Kashiwa, Japan 

Nebentätigkeiten: DaF-Lektorin an der Tsukuba-Universität, Erwachsenenbildung, "Deutsch für Anfänger" als Bildungssendung bei NHK-Radio und Fersehen

 

 


Nach Beendigung ihres Studiums 2002 arbeitete Claudia Lang zunächst als Kongress- und Tagungsmanagerin bei der imc AG in Saarbrücken, einer Firma, die mit ihrer Lernplattform im Bereich eLearning marktführend in Deutschland ist. Zu Frau Langs vielfältigen Aufgaben von der Konzeption bis zur Durchführung einer Tagung gehörten zum Beispiel die Betreuung der Referenten, das Teilnehmermarketing, die Redaktion von Websites, die Bilanzierung der Veranstaltungen und die Koordination der Übersetzungsleistungen der Prospektmaterialien. Daneben kmmerte sie sich auch um die Vertretung des Unternehmens auf Messen und die Durchführung von Firmenevents.


Der Job beinhaltet das Fachwissen aus allen drei Studienfächern ihres Studiums. Im Detail erachtet Claudia Lang für diesen Job betriebswirtschaftliche Kenntnisse, neben Grundlagenwissen besonders in den Bereichen Marketing und Bilanzierung, als wesentliche Voraussetzungen. Die redaktionelle Bearbeitung der Websites sowie der Tagungsunterlagen erfordern des weiteren einen sicheren Umgang mit der deutschen bzw. englischen Sprache. Da die von ihr organisierten Veranstaltungen vielfach von Teilnehmern und Referenten aus dem Ausland besucht wurden, konnte sie auch ihre Fremdsprachenkenntnisse und ihre interkulturelle Kompetenz gut gebrauchen. Außerdem spielen natürlich die so genannten Soft Skills, wie z.B. Teamfähigkeit und Kommunikation, an Arbeitsplätzen, die fast ausschließlich Umgang mit Menschen haben, eine große Rolle.


2003 hat Claudia Lang ihre Stellung gewechselt und ist seitdem als Dozentin an der Reitaku-Universität in Kashiwa/ Japan tätig. Hier unterrichtet sie Deutsch als Fremdsprache in allen Niveaustufen vorrangig in den Bereichen Konversation, Literatur und Landeskunde. Ferner hält sie Vorlesungen im Fach Interkulturelle Wirtschaftskommunikation in englischer Sprache für interessierte Studenten aller Fachrichtungen.

Nebenberuflich arbeitet Frau Lang als Lektorin an der Tsukuba-Universität, in der Erwachsenenbildung sowie im Bildungsprogramm des NHK Radio- und Fernsehsenders. Schon während ihres Studiums hat sie Deutsch als Fremdsprache an verschiedenen Institutionen, wie IIK Jena und Bauhaus-Universität in Weimar, unterrichtet. Außerdem absolvierte sie ein Auslandspraktikum als Lektorin an der Universität in Genova. Neben Fachwissen und praktischen Erfahrungen erachtet sie aufgrund der kulturellen Umgebung interkulturelle Kompetenz als eine wichtige Voraussetzung für ihre Lehrtätigkeit.


Worauf sollten Studierende bei ihrer Qualifizierung achten?
Claudia Lang: "Zu Beginn des Studiums wusste ich nicht, welchen Beruf ich spter einmal einschlagen möchte. Mich interessierte vor allem Kommunikation und Kultur, Menschen und Sprache. Insofern erwies sich meine Fachauswahl als eine gelungene Mischung, da sie sowohl im theoretischen wie praktischen vielseitigen Wissenserwerb ermöglichte und mir ferner viele Freiräume in der Jobsuche ließ. Das an der Universität erworbenen Fachwissen und die damit verbundene kritische Auseinandersetzung mit Lerninhalten ist natürlich nun Voraussetzung für meine momentane Lehrtätigkeit. Allerdings hatte ich während des Studiums oft Schwierigkeiten, nur Theorie zu erwerben. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, erworbenes Wissen durch viele unterschiedliche praktische Erfahrungen zu vertiefen. Diese vielseitigen beruflichen Erfahrungen ermöglichten mir nicht nur herauszufinden, in welche Berufsrichtung ich nach dem Studium gehen möchte, (aus diesem Grund auch mein Wechsel der Studienfächer) sondern kompensierte den oft mangelnden Praxisbezug im Studium, der insbesondere für eine pädagogische Tätigkeit essentiell ist. Des Weiteren kann ich Auslandspraktika empfehlen, da sie sowohl in beruflicher bzw. fachlicher Hinsicht prägen sowie auch besonders das Selbstbild positiv beeinflussen. Sie helfen mir jetzt u.a. die Lehrtätigkeit im Ausland ausüben zu können. Für mich hat es sich gelohnt, ein bisschen länger zu studieren und nebenbei viele berufliche Erfahrungen zu sammeln, da die fachspezifischen Lerninhalte unterstützt wurden und gleichzeitig dadurch sich meine Berufschancen nach dem Studium erhöht haben."

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