Friedrich-Schiller-Universität Jena - Lo
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Dr. Daniel Tsann-ching Lo

Interkulturelle Wirtschaftskommunikation (Promotion)


 

 

 

 

 

 

 

 



                            Foto: privat

1983-1994




1983-2000







1994-2003



Geschäftsführer der deutschen Firma BWM Import + Export GmbH, Niederlassung Taipei, Taiwan

Teilzeit-Lektor am Institut für die deutsche Sprache und Literatur der Fu Jen Universität, Taipei, Taiwan;
Kurs- und Seminarleiter der Vorlesung "Außenhandelspraxis"

geschäftsführender Gesellschafter der Firma Crown Gifts International Co., Ltd., Taipei, Taiwan

2000-2002





seit Sept. 2003
Promotionsstudium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Thema der Dissertation: "Die Bedeutung kultureller Selbst- und Fremdbilder in der Wirtschaft - zum Wandel des Deutschlandbildes in Taiwan 1960-2000"

Assistant Professor für Interkulturelle Wirtschaftskommunikation und Außenhandelspraxis am Institut für die deutsche Sprache und Literatur an der Fu Jen Universität, Taipei, Taiwan

Founder der Firma Crown Gifts International Co., Ltd., Taiwan

Präsident des Vereins für Kinderrechte in Taiwan

 

 


 

Als Assistant Professor am Institut für die deutsche Sprache und Literatur besteht seine derzeitge berufliche Tätigkeit in der Unterrichtung und Forschung im Bereich der "Interkulturelle Wirtschaftskommunikation" sowie der Außenhandelspraxis. Daneben ist Herr Dr. Lo als Berater der Unternehmensführung u.a. für die Firma Crowns Gifts International Co., Ltd., Taiwan tätig, wobei die Analyse / Erforschung der Managementstile eine herausragende Rolle spielt. Aber auch Kenntnisse über die Außenhandelspraxis und das internationale Management sowie die internationale Kompetenz auf dem Gebiet der Führung und Leitung von Firmen sind für diese Arbeit sehr wichtig.
Dr. Daniel Lo setzt sich darüber hinaus auch für die Rechte von Kindern in Taiwan ein und kooperiert mit vielen Ländern in Fragen des Schutzes von Kinderrechten. Dabei helfen ihm seine Erfahrungen im Umgang mit Behörden und NGO-Institutionen.

 

Welche für Ihren Beruf wichtigen Kompetenzen haben Sie erworben?

"Der Erwerb von deutschen Sprachkenntnissen an der Universität in Taiwan war für mich eine wichtige Voraussetzung, damit ich eine berufliche Karriere in einer Niederlassung einer deutschen Firma in Taiwan  im Jahr 1983 beginnen konnte. Durch vielfältige Aufgaben konnte ich mir profundes Wissen und Kompetenzen auf dem Gebiet der Führung und Leitung in dem multinationalen Unternehmen aneignen. Darüber hinaus vertiefte ich meine wirtschaftsbezogenen Kenntnisse durch zusätzliche Ausbildungen und on-the-job Training. Die langjährige berufliche Praxis auf dem Gebiet des Außenhandels und die Lehrtätigkeit als Lektor für Außenhandelspraxis boten die einzigartige Gelegenheit, Theorie, Forschung und Praxis auf dem Gebiet des Außenhandels miteinander zu verknüpfen. Durch meine Arbeit und den täglichen Umgang mit vielen Menschen unterschiedlicher nationaler Herkunft wurde ich interkulturell sensibilisiert."
Er rät den Studenten seines Faches sich um eine Praktikumsstelle zu bemühen, wo man mit anderen Kulturen umgehen kann. Derjenige der selber einen so genannten "Culture Schock" erlebt habe, könne in diesem Fach viel mehr und schneller lernen und Zusammenhänge verstehen.

 

Welche Motivationen haben Ihre Studien- bzw. Berufswahl bestimmt?

Durch langjährige Kontakte mit Kunden und Lieferanten in vielen Ländern der Welt wurde ich beruflich oft mit kulturellen Unterschieden und Eigenheiten in der Außenhandelspraxis konfrontiert, wie z.B. unterschiedliche Abläufe und Vorgehensweisen bei Preisverhandlungen, Lösung von Qualitätsstreitigkeiten, Reklamationsmanagement, Vertretungen und Verhandlungen für firmen im Ausland usw. Dies regte mich an, mich mit interkultureller Kommunikation zu befassen. Für meine Nebentätigkeit als Universitätsdozent suchte ich ebenfalls nach neuen Methoden und Anregungen im Bereich der Didaktik. Die genannten zwei Gründe hatten mich motiviert, nach einem Promotionsstudium zu streben. Das Fachgebiet "Interkulturelle Wirtschaftskommunikation", angeboten von der Friedrich-Schiller-Universität Jena, war eine ideale Verbindung und Fortsetzung meiner beruflichen und universitären Tätigkeiten in Taiwan.

 

Nach Jena würde Herr Dr. Lo wieder gehen, da eine Fortbildung auf seinem Fachgebiet immer interessant ist, die Leute hier sehr nett und freundlich und sein Doktorvater sowie viele Freunde noch da sind.