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Wissenschaftsfreiheit muss auch in der Türkei gelten

FSU protestiert gegen die wissenschaftsfeindlichen Aktivitäten in der Türkei
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28.07.2016

 

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) beobachtet mit wachsender Sorge die Entwicklungen an den türkischen Hochschulen. In den vergangenen Tagen wurden Dekane zum Rücktritt aufgefordert und Angestellte vom Dienst suspendiert. Zudem hat der türkische Hochschulrat zahlreichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Ausreise verboten. Türkische Forschende, die bereits im Ausland tätig sind, wurden aufgefordert, in ihr Heimatland zurückzukehren.

"Wissenschaft ist international und Universitäten müssen Orte der Freiheit, der Toleranz und des gegenseitigen Respekts sein", bekräftigt der Präsident der Friedrich-Schiller-Universität, Prof. Dr. Walter Rosenthal. Die Universität hatte sich bereits früher mehrfach gegen intolerantes und fremdenfeindliches Gedankengut ausgesprochen und mit eigenen Aktionen für Toleranz und Weltoffenheit geworben. Entlassungen und Reisebeschränkungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler richten sich gegen dieses Prinzip der akademischen Freiheit.

Die FSU hat sich deshalb dem Protest der Hochschulrektorenkonferenz sowie der European University Association mit großem Nachdruck angeschlossen.

 

Meldung vom: 2016-07-28 00:47

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