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Globale Herausforderungen lokal lösen

Internationale Sommerschule am Lehrstuhl für Sozialgeographie (1.-10. September)
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30.08.2016

 

Globale ökologische Herausforderungen können sich lokal in sehr unterschiedlicher Weise zeigen und erfordern deshalb individuelle Lösungsstrategien. So ist etwa der Verbrauch nicht-nachwachsender Rohstoffe nicht nur eine Frage unterschiedlicher ökonomischer Kontexte, sondern wird auch von regional und sozial unterschiedlichen Lebensstilen bestimmt.

Wie sich Nachhaltigkeit lokal verwirklichen lässt und welche unterschiedlichen Wertvorstellungen und politischen Strategien dabei sichtbar werden, das ist Gegenstand einer internationalen Sommerschule des Instituts für Geographie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Unter dem Titel "Political Ecology and the Spatial Turn: From 'Living Spaces' to Global Understanding" kommen vom 1. bis 10. September Studierende und Nachwuchswissenschaftler aus Chile, Argentinien und Deutschland zusammen, um anhand von lokalen Fallbeispielen den sozial-ökologischen Wandel im globalen Norden und Süden zu vergleichen.

"Wir wollen nicht nur in Seminaren und Vorlesungen die Thematik erörtern, sondern suchen insbesondere den Kontakt zu lokalen Akteuren aus der Praxis", kündigt Sozialgeograph Dr. Karsten Gäbler von der Uni Jena an. So seien Besuche bei einem Erfurter Stadtgartenprojekt und bei kommunalen Erzeugern von Bioenergie geplant. "Wir wollen dabei die Thüringer Beispiele mit den Erfahrungen aus Lateinamerika vergleichen und so untersuchen, welche Nachhaltigkeitsstrategien im Alltag realisierbar sind und öffentliche Akzeptanz finden können", ergänzt PD Dr. Tilo Felgenhauer, der die Veranstaltung mit organisiert hat.

Die vom Lehrstuhl für Sozialgeographie organisierte Sommerschule findet im Rahmen des vom Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) geförderten Projekts "Transnationaler Wandel am Beispiel Patagoniens: Soziale Ungleichheit, interkultureller Austausch, ästhetische Ausdrucksformen" statt. Darin kooperieren die Uni Jena und Universitäten aus Chile und Argentinien seit 2015. Inhaltlich eingebunden ist die Veranstaltung zudem in das weltweite Themenjahr zu globaler Nachhaltigkeit IYGU ("International Year of Global Understanding").

Kontakt:
Dr. Karsten Gäbler, PD Dr. Tilo Felgenhauer
Institut für Geographie der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Löbdergraben 32, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 948847, 03641 / 948845
E-Mail: ,

 

 

Meldung vom: 2016-08-30 08:00

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