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Erster Büromarktbericht für Jena veröffentlicht

Wirtschaftsgeographen ermittelten hohe Nachfrage nach weiteren, modernen Flächen
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29.09.2016

 

Erstmals liegt ein Bericht für den Jenaer Büromarkt vor. Auf Grundlage einer Studie, die vom Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie der Friedrich-Schiller-Universität Jena durchgeführt wurde, soll der am 29. September präsentierte Bericht den Jenaer Immobilienmarkt transparenter machen.

"Ziel ist es, sowohl kommunalen Entscheidungsträgern als auch privaten Investoren eine Informationsgrundlage für ihre Planungen zur Verfügung zu stellen, die es bisher noch nicht gab", erklärt Wilfried Röpke, Geschäftsführer von JenaWirtschaft, die Motivation für den Bericht. Man erwarte in den nächsten Jahren eine erhöhte Dynamik und Investitionstätigkeit und brauche für eine gezielte Planung detaillierte und belastbare Kennziffern, so Röpke.

Als Projektpartner holte sich die Jenaer Wirtschaftsförderung neben der FSU Jena auch das Dezernat für Stadtentwicklung und Umwelt, die Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. (gif) sowie einen Experten-Arbeitskreis aus gewerblich relevanten Maklern mit ins Boot, um die ermittelten Daten gemeinsam mit den Wissenschaftlern zu interpretieren und auszuwerten.


Büroflächenbestand ist größer als bisher angenommen

Der Bericht analysiert den Jenaer Büroimmobilienmarkt hinsichtlich Bestand, Leerstand, Angebot, Nachfrage und auch allgemeinen Marktperspektiven. Eine der gewonnenen Erkenntnisse ist, dass der erfasste Büroflächenbestand mit rund 663.000 m² um einiges größer ist als bisher angenommen. Gleichzeitig ist der gesamtstädtische Leerstand von Büroflächen mit 3,8 % niedriger als bisher vermutet. Wichtig für die Bedarfsplanungen sind auch Informationen, aus welchen Branchen die Unternehmen kommen, die viele Flächen nachfragen. Laut Bericht sind das vor allem die wissensintensiven Branchen. "Als Hightech-Standort sind das Jenas Kernbereiche", erläutert Wilfried Röpke. "Damit wachsende Unternehmen am Standort bleiben und sich neue hier ansiedeln können, bedarf es attraktiver Büro- und Gewerbeflächen."

"Mit der umfangreichen Ersterhebung haben wir eine fundierte Basis geschaffen, um erste Aussagen treffen zu können", erläutert Prof. Dr. Sebastian Henn. "Eine Fortschreibung bietet die Möglichkeit, Entwicklungstendenzen zu analysieren." Zudem ist dies für unsere Studierenden eine gute Gelegenheit, praxisnah zu arbeiten, so Wirtschaftsgeograph Henn.

Der komplette Büromarktbericht kann als Printversion bei JenaWirtschaft bestellt sowie online eingesehen werden unter: www.jenawirtschaft.de/bueromarkt.

 

Meldung vom: 2016-09-29 12:21

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