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Weihnachtsbotschaft des Präsidenten

Prof. Dr. Walter Rosenthal dankt den Angehörigen der FSU
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19.12.2016

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FSU,

das Jahr 2016 neigt sich dem Ende entgegen, ein Jahr mit einer Fülle von Ereignissen, Themen und neuen Projekten. Es hatte für die Universität viele Höhepunkte zu bieten, die wir in gemeinsamer Anstrengung gemeistert haben. Ich danke den Fakultäten und den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für Ihre Leistungen in Forschung und Lehre und  für die verantwortungsvolle Mitwirkung in den universitären Gremien. Ein besonderer Dank geht an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, die als Dienstleister für die Forscher die verschiedenen Herausforderungen kreativ gemeistert haben. Jede und jeder von Ihnen trägt Verantwortung für das Ganze. Mit Ihrer Arbeit, Ihren Ideen und Vorschlägen bleibt die Universität auf Kurs und wird erfolgreich neue Herausforderungen ansteuern.

Lassen Sie mich kurz zurückschauen. Was lag auf unserem Kurs im Jahr 2016? Ich will nur einige Beispiele nennen: Die Exzellenzstrategie gehört dazu. Gleich zu Beginn des Jahres gab es eine Podiumsdiskussion in der Aula: "Wie geht es weiter mit der Exzellenzinitiative?". Diese Frage können wir inzwischen beantworten und sind aktuell damit beschäftigt, die Clusteranträge auszuarbeiten, die im April 2017 bei der DFG eingereicht werden sollen. Hochschulpolitisch bedeutsam sind die Gespräche zur Novellierung des Thüringer Hochschulgesetzes, auch dieses Thema wird uns im neuen Jahr weiter begleiten. Für die bauliche Weiterentwicklung der Universität ist der Inselplatz das sichtbarste Zeichen. Vor ein paar Wochen wurde der Architektenwettbewerb ausgeschrieben, und aller Voraussicht nach wird der Baubeginn 2018 erfolgen. Aber nicht nur die bauliche, auch die Zukunft der FSU insgesamt war in den vergangenen Monaten Thema: Wir befinden uns mitten in der Diskussion über eine mögliche Umwandlung unserer Universität in eine Stiftungsuniversität. Diese Umwandlung ist ein ebenso aktuelles wie weitreichendes Thema, für dessen weitere Erörterung ich mir eine breite Beteiligung wünsche. Die Entscheidung wird letztendlich vom Senat getroffen. Bereits beschlossen und in detaillierter Planung ist die Einführung des neuen ERP-Systems; die Auftaktveranstaltung fand im Dezember statt.

Das Jahr 2016 war aber auch von Momenten des Innehaltens und der kritischen Rückbesinnung geprägt. So haben wir in einer Gedenkveranstaltung am 9. November die Wissenschaftler rehabilitiert, denen während der NS-Zeit zu Unrecht der Doktortitel aberkannt wurde. Dies ist mehr als ein symbolischer Akt, auch wenn wir das Leid der Opfer damit nicht ungeschehen machen können. Wenn das Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts am 2. Februar 2017 mit einer Gedenkveranstaltung an den Historiker Fritz Stern erinnert, wird deutlich, dass wir uns der dunklen Seiten in unserer Geschichte weiterhin bewusst sind und den Prozess der Aufarbeitung fortführen.

Lassen Sich mich zum Abschluss noch auf ein "lichtes" Ereignis dieses Jahres zu sprechen kommen: Im Dezember erschien die erste Ausgabe des neuen Uni-Magazins "Lichtgedanken". Das Magazin wird zweimal jährlich erscheinen; es ist das Schaufenster der Universität und zeigt, worüber in Jena geforscht wird und wie der Wissenschaftsalltag bei uns aussieht.

"Lichtgedanken" - dies ist ein schönes Motto für das neue Jahr. Bevor wir neue Pläne schmieden und an der Umsetzung unserer Ziele weiterarbeiten, soll Zeit sein für Muße, Besinnung und für all das Wichtige, das im Alltag zu kurz kommt. Ich wünsche Ihnen fröhliche Weihnachtstage und einen guten Beginn für das neue Jahr! Genießen Sie die Feiertage und das Zusammensein mit Freunden und Familie.

Mit den besten Wünschen,
Ihr Walter Rosenthal,
Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena

 

Meldung vom: 2016-12-19 10:22

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