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Die DDR und die europäischen Diktaturen nach 1945

Neues Graduiertenkolleg feiert am 26. April Auftakt mit prominenten Gästen
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25.04.2017

 

Am Mittwoch (26.04.) findet um 18.15 Uhr im Universitätshauptgebäude (HS 250) die Eröffnungsveranstaltung des Graduiertenkollegs "Die DDR und die europäischen Diktaturen nach 1945" statt. Neben Uni-Präsidenten Prof. Dr. Walter Rosenthal spricht auch der Thüringer Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee ein Grußwort an das Fachpublikum und die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Die renommierte Hamburger Historikerin Prof. Dr. Dorothee Wierling führt mit einem Vortrag über "Die DDR danach: Fragen einer Diktaturgeschichte im europäischen Kontext" in die Schwerpunktsetzung des Kollegs ein.

PD Dr. Jörg Ganzenmüller, der die Geschäfte des Graduiertenkollegs leitet, kennt sich als Lehrender an der Universität Jena und Vorsitzender der Stiftung Ettersberg bestens mit historischer Forschung aus, die gewohnte Erzählstrukturen verlässt und über nationale Grenzen hinaus denkt. "Wir wollen den Blick nach Ost- und Westeuropa lenken", sagt Ganzenmüller über die Ausrichtung des Graduiertenkollegs. 

Bisher forschen sieben Doktorandinnen und Doktoranden am Kolleg zu Aspekten der Geschichte Jugoslawiens, Franco-Spaniens oder des Bürgerkriegs in Griechenland und legen dabei ein sowohl vergleichendes als auch kritisches Augenmerk auf die Geschichte des sozialistischen Deutschlands. Jörg Ganzenmüller baut darauf, dass die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit neuen Ansätzen an die Themen herangehen und so neue Perspektiven eröffnen. Der Name des Kollegs "Die DDR und die europäischen Diktaturen nach 1945" dient dabei gleichzeitig als allgemeine Forschungsausrichtung.

Insgesamt zwölf Doktorandinnen und Doktoranden werden in Zukunft am neuen Graduiertenkolleg forschen. Fünf der bisher besetzten Promotionsstellen werden durch das Thüringer Wissenschaftsministerium gefördert, zwei weitere durch Stipendien der Stiftung Ettersberg ermöglicht.

Aktuell schreibt die Universität Jena die verbleibenden fünf Stellen für Doktorandinnen und Doktoranden aus. Informationen zur Bewerbung gibt es hier

Kontakt:
PD Dr. Jörg Ganzenmüller
Historisches Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 13, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 944460
E-Mail: j


 

Meldung vom: 2017-04-25 07:01

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