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Entscheidung über die Gestaltung des Campus‘ Inselplatz gefallen

Preisgericht wählt das Team von Code Unique Architekten BDA mit QUERFELDEINS aus Dresden aus
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29.04.2017

 

Am Abend des 28. April vergab das Preisgericht einstimmig den ersten Preis im Wettbewerb für den Neubau des Campus Inselplatz der Friedrich-Schiller-Universität Jena an das Team von Code Unique Architekten BDA mit QUERFELDEINS aus Dresden.

Weitere Preise gehen an Heinle Wischer und Partner mit UKL Ulrich Krüger Landschaftsarchitekten und HENN Berlin mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten. Außerdem wurden Anerkennungen vergeben.

Der Wettbewerb war im Oktober letzten Jahres durch den Freistaat Thüringen und die Stadt Jena als offener, zweiphasiger Wettbewerb ausgelobt worden. Insgesamt 89 Büros nahmen an der ersten Phase teil. 19 Teilnehmer qualifizierten sich in der zweiten Phase, ihre Entwürfe gemeinsam mit einem Landschaftsarchitekten weiter auszuarbeiten.

Die Jury lobte die ausgesprochen hohe Qualität aller eingereichten Beiträge. Nach spannenden und intensiven Diskussionen um die Anforderungen an einen zeitgemäßen Universitäts-Campus, insbesondere im innerstädtischen Kontext der benachbarten Altstadt Jenas und des historischen Hauptgebäudes der Universität, freut sich die Jury, mit dem Entwurf der Architekten Code Unique Architekten einen überzeugenden Entwurf für den neuen Campus am Inselplatz gefunden zu haben.

Die Preisträger:

Erster Preis
Architektur: Code Unique Architekten BDA, Dresden / Deutschland
Verfasser: Dipl.-Ing. Volker Giezek, Dipl.-Ing. Martin Boden-Peroche
Landschaftsarchitektur: QUERFELDEINS, Dresden / Deutschland
Verfasser: Dipl.-Ing. Annegret Stöcker

Zweiter Preis
Architektur: Heinle Wischer und Partner, Freie Architekten GbR, Berlin / Deutschland
Verfasser: Dipl.-Ing. Christian Pelzeter
Landschaftsarchitektur: UKL Ulrich Krüger Landschaftsarchitekten, Dresden / Deutschland
Verfasser: Dipl.-Ing. Ulrich Krüger

Dritter Preis
Architektur: HENN, Berlin / Deutschland
Verfasser: Dipl.-Arch. Martin Henn
Landschaftsarchitektur: Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten Gmbh Berlin
Verfasser: Prof. Rainer Schmidt

Die Anerkennungen:

Architektur: Zaha Hadid Architects aus London / Großbritannien
Verfasser: James Heverin   
Landschaftsarchitektur: realgrün Landschaftsarchitekten Gesellschaft von Landschaftsarchitekten und Stadtplanern mbH, München
Verfasser: Klaus-Dieter Neumann

Architektur: wörner traxler richter planungsgesellschaft mbH, Dresden
Verfasser: Dipl.-Ing. Architekt BDA Martin Richter
Landschaftsarchitektur: Rehwald Landschaftsarchitekten, Dresden
Verfasser: Landschaftsarchitekt Till Rehwald

Architektur: LANKES KOENGETER Architekten, Berlin
Verfasser: Dipl.-Ing. Architekt Hans Josef Lankes
Landschaftsarchitektur: Birke Zimmermann Landschaftsarchitekten, Berlin
Verfasser: Dipl. Ing. Landschaftsarchitekt Florian Birke

Architektur: pbr Planungsbüro Rohling AG, Braunschweig
Verfasser: Dipl-Ing. Heinrich Eustrup
Landschaftsarchitektur: Kuttner und Kahl Landschaftsarchitekten GbR, Hamburg
Verfasser: Dipl.-Ing. Karin Kuttner, Dipl.-Ing. Carsten Kahl

Stimmen zur Entscheidung:

Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena: "Mit dem Campus Inselplatz wird eine neue Entwicklungsstufe für die Friedrich-Schiller-Universität Jena eingeläutet", sagte ihr Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal. "Die neuen, dringend notwendigen Flächen im Zentrum der Stadt erweitern die Möglichkeiten der Universität für Forschung und Lehre und bieten noch dazu Platz für die notwendige Infrastruktur sowie für Kommunikation und Begegnung. Dies ist extrem wichtig, denn Wissenschaft lebt vom Austausch - das wurde beim Siegerentwurf elegant umgesetzt", so der Universitätspräsident. "Jetzt muss der Entwurf rasch realisiert und mit den Bauarbeiten begonnen werden, damit bald ein Campus entsteht, der die Universität voranbringt und mit der Stadt verbindet", betont Prof. Rosenthal.

Ministerin Birgit Keller (TMIL): "89 Bewerbungen zeugen von einem bedeutsamen Wettbewerb und einem der interessantesten Projekte für Jena und Thüringen. Mit der heutigen Jury-Entscheidung sind wir einem attraktiven Campus am Inselplatz ein großes Stück näher gekommen", sagte Infrastrukturministerin Birgit Keller. "Ich danke allen Teilnehmern für die engagierte Arbeit und der Jury unter der Leitung von Frau Prof. Lauber für die fachlich tiefgründige Analyse. Nun hoffe ich, dass auf der Basis des funktional und städtebaulich überzeugenden Siegerentwurfes gemeinsam mit der Stadt und der Universität die Planung entsprechend dem ambitionierten Zeitplan zügig beginnt, damit die Gebäude für die Universität schnell nutzbar werden. Für Jena besteht nun die Chance, direkt neben dem Universitätshauptgebäude eine langjährige Brachfläche mit Instituten für die Fakultät Mathematik, Informatik und die Psychologie, einer Bibliothek, dem Unirechenzentrum und einem Parkhaus sinnvoll zu beleben. Der Wissenschaftsstandort Thüringen wird damit gestärkt und in Jena wird außerdem ein städtebaulicher Missstand beseitigt", so Ministerin Keller.

Minister Wolfgang Tiefensee (TMWWDG): "Die Errichtung des Campus Inselplatz ist das zweitgrößte Hochschulbauvorhaben in Thüringen neben dem Universitätsklinikum Jena", sagte Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee. "Das Land stellt dafür mehr als 109 Mio. Euro bereit. Mit dem Abschluss des Architektenwettbewerbs ist nun ein wichtiger Meilenstein erreicht, um endlich in die konkreten Bauplanungen einsteigen zu können", sagte Tiefensee. Er hob die hohe Qualität der eingereichten Wettbewerbsbeiträge hervor: "Der Siegerentwurf entwickelt den Inselplatz zu einem attraktiven Ort für Lehre und Forschung und bindet ihn zugleich hervorragend in das städtische Umfeld ein." Damit sei der künftige Campus am Inselplatz nicht nur ein hochschulpolitisch, sondern auch städtebaulich wegweisendes Projekt.

Denis Peisker (Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt, Jena): "Ein großer Tag für die Jenaer Stadtentwicklung, der mich stolz und glücklich macht", sagte Jenas Stadtentwicklungsdezernent Denis Peisker. "Mit dem städtebaulichen Rahmenplan und dem Bebauungsplanverfahren wurden wichtige Grundlagen gelegt, die im Wettbewerbsverfahren konsequent für die universitäre Nutzung weiterentwickelt wurden. Nun gilt es zügig den Bebauungsplan anzupassen, um Baurecht für den neuen Campus zu schaffen."

Details zu den prämierten Entwürfen werden am Donnerstag, den 4. Mai 2017, bekannt gegeben.  

Eine Ausstellung zum Wettbewerb findet im Volksbad Jena vom 29. Mai bis 6. Juni 2017 statt.

 

 

Meldung vom: 2017-04-29 12:11

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