Lars Gustafsson wurde in Schweden geboren, lehrte über zwanzig Jahre an der Universität Austin in Texas, USA und lebt heute wieder in seiner Heimat. Dem deutschsprachigen Raum ist er seit Jahrzehnten verbunden. Gustafsson ist Schriftsteller und Philosoph zugleich und prägt mit seinen Publikationen seit den 70er Jahren das deutsche Schwedenbild in unnachahmlicher Weise. So gelingt es ihm, einen Vormittag in Schweden so zu beschreiben, dass der Leser glaubt, ihn selbst erlebt zu haben.
Sein aktueller Roman "Frau Sorgedahls schöne weiße Arme" wird von Kritikern und Lesern gleichermaßen geschätztt. 2009 erhielt Gustafsson in Weimar die Goethe-Medaille, nun ist er in Jena zu Besuch.
Das Collegium Europaeum Jenense (CEJ) an der Universität Jena lädt zu seiner Lesung mit anschließender Diskussion ein für den 5. Mai um 20 Uhr im Vortragsraum der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (Bibliotheksplatz 2).
Abendkasse: 8 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Meldung vom: 2010-04-21 09:07