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Rennfahrer warben um Hauptwohnsitz

Mehr als die Hälfte der Studienanfänger der FSU wurden Jenaer
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11.12.2015


Dass die Stadt Jena ein "Studentenparadies" ist, wird nicht allein anhand der guten Forschungs- und Lehrbedingungen an der Uni, den vielfältigen Freizeitmöglichkeiten und dem jungen Flair der Stadt deutlich. In Jena lässt es sich auch sonst gut leben. Das belegen die aktuellen Zahlen der diesjährigen Hauptwohnsitzkampagne. Die Mehrheit der Erstsemester, die im Oktober erstmals ein Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) bzw. Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) aufgenommen haben, meldete ihren Hauptwohnsitz in der Saalestadt an. Von den insgesamt 3.497 Studienanfängern zum aktuellen Wintersemester haben 2.399 ihren Hauptwohnsitz in Jena gemeldet. Das bilanzierte am 10. Dezember die studentische Agentur für Kommunikation "Goldene Zwanziger", die seit 2003 die jährliche Hauptwohnsitzkampagne organisiert.

Dass von den Neuankömmlingen 77,53 Prozent ihren Hauptwohnsitz in die Saalestadt verlegt haben, entspricht nicht nur dem Trend der Vorjahre, es sei auch ein Zeichen dafür, dass Jena weiter attraktiv bleibe, so Nada Lipovac. Sie präsentierte mit Juliane Abel das Ergebnis der diesjährigen Werbekampagne der "Goldenen Zwanziger". Die Agentur, die einst an der Universität entstanden ist und heute aus rund 20 Studierenden besteht, warb mit Rennfahrern an FSU und EAH. Mit dem Motto "von 0 auf 120 in zwei Semestern", einem Rennstall, Boxencrew, Plakaten und Flyern legte die Agentur den Neuankömmlingen die Vorteile der Anmeldung eines Hauptwohnsitzes in Jena dar. Einer dieser Vorteile ist nicht zuletzt eine Prämie in Höhe von 120 Euro, die von der Stadt pro erfolgter Hauptwohnsitzanmeldung an die jungen Leute ausgezahlt wird.

Dass Jena und die FSU auch für junge Menschen aus dem Ausland attraktiv sind, schlägt sich ebenfalls in den Zahlen nieder. So haben 752 Studierende aus dem Ausland in dem untersuchten Zeitraum ihren Hauptwohnsitz in Jena gemeldet.

Olaf Schroth vom Bürger- und Familienservice der Stadt Jena sprach von einer insgesamt leicht ansteigenden Tendenz, die sich auch in der Gesamteinwohnerzahl niederschlägt. Zählte Jena im Vorjahr noch 105.841 Einwohner, sind es aktuell 107.109 Bürgerinnen und Bürger. Darunter befinden sich aber auch etwa 1.000 Flüchtlinge, relativierte Schroth.

Die Agentur für Kommunikation "Goldene Zwanziger" wurde 2003 von Studierenden der Friedrich-Schiller-Universität gegründet. Mit der Konzeption und Durchführung der jährlichen Hauptwohnsitzkampagne beweisen die Studierenden nicht nur ihr kreatives Potenzial, sondern vermitteln die von der Universität gelebte Willkommenskultur an die Studienanfänger. Neben der jährlichen Kampagne zählen die "Goldenen Zwanziger" noch weitere Jenaer Auftraggeber zu ihrem Kundenstamm. So bietet sich den Studierenden verschiedener Fachrichtungen die Gelegenheit, Praxisluft fernab des Universitäts-Alltags zu schnuppern.

Meldung vom: 2015-12-11 09:35

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