Jena ist ein hervorragendes Pflaster, um ein Unternehmen zu gründen. Das bestätigte zuletzt der TTT-Index (TTT steht für Technologie, Talent, Toleranz) des Beratungsunternehmens agiplan GmbH, in dem Jena als kreativer Hot Spot und beste Stadt Ostdeutschlands auf Rang 9 liegt - noch vor den Metropolen Hamburg und Köln. Die Studie gibt die Wettbewerbsfähigkeit aller Städte in Deutschland an. Zu diesem guten Abschneiden trägt die Friedrich-Schiller-Universität Jena einen großen Teil bei, kümmert sie sich doch gezielt darum, dass ihre Studierenden gut vorbereitet sind, wenn sie Unternehmensgründer werden wollen.
Im Rahmen des Gründer- und Innovationscampus Jena-Weimar lädt die Friedrich-Schiller-Universität gemeinsam mit der Bauhaus Universität Weimar vom 20. bis 24. September zur "Ferienakademie zum Gründungsmanagement" ein. Angemeldet haben sich 80 Teilnehmer - Studierende und Absolventen - aus ganz Thüringen und darüber hinaus. "Sogar Interessierte aus Friedrichshafen und Saarbrücken nehmen am Seminar teil", berichtet Marco Dragoschy vom Servicezentrum Forschung und Transfer der Universität Jena. "Die Teilnehmer kommen aus unterschiedlichen Bereichen - klassisch aus der Betriebswirtschaft aber auch aus der Medien- oder Musikwissenschaft."
Erfahrene Referenten aus der Wirtschaft und aus Verwaltungsinstitutionen, wie etwa dem Finanzamt, geben den Teilnehmern Wissen mit auf den Weg, um das eigene Unternehmen auf feste Beine stellen zu können. Wie finanziere ich mein Vorhaben? Wie mache ich auf mich aufmerksam? Wie platziere ich mich optimal auf dem Markt? Das sind nur einige Fragen, die während der Ferienakademie beantwortet werden sollen. Geplant sind u. a. Workshops zur Patentrecherche, Marken- und Geschmacksmusterrecherche und zur Wirtschaftsanalyse.
Weitere Informationen zur Veranstaltung unter: www.gruenderservice.uni-jena.de
Kontakt:
Marco Dragoschy
Servicezentrum Forschung und Transfer Universität Jena
Fürstengraben 1, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 931065
E-Mail: