Die Leitung der Friedrich-Schiller-Universität Jena hatte die streikenden Studierenden über die gewählten Vertreter der Studierenden, den Studierendenrat, für den 2. Dezember zu einem Gespräch über die Studienbedingungen an der Universität eingeladen. Wie der Studierendenrat dem Rektor am 2. Dezmeber mitgeteilt hat, lehnten die Streikenden dieses Gesprächsangebot jedoch ohne Angabe von Gründen ab.
Am 3. Dezember soll eine öffentliche Diskussionsrunde unter Teilnahme des Staatssekretärs im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Thomas Deufel, stattfinden. "Die Universitätsleitung hatte mit diesem Angebot die Erwartung verknüpft, dass der derzeit besetzte Hörsaal 4 spätestens Ende dieser Woche wieder dem regulären Lehrbetrieb zur Verfügung steht, doch auch dies haben die Streikenden abgelehnt", sagt Prof. Dr. Kurt-Dieter Koschmieder, Prorektor für Lehre und Struktur der Friedrich-Schiller-Universität. Zugleich habe die Universität schon vor geraumer Zeit den Studierenden einen alternativen Raum für ihre Zusammenkünfte zur Verfügung gestellt. "Auf dieses Angebot sind die Studierenden jedoch nicht eingegangen", bedauert Koschmieder.
Der Prorektor verweist darauf, dass auch zuvor bereits mehrere von der Universitätsleitung unterbreitete Gesprächsangebote von den Streikenden abgelehnt worden seien. Zudem stößt die Besetzung bei den Studierenden der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften zunehmend auf Unverständnis, da dieser Raum dringend für ihre Lehrveranstaltungen benötigt wird.
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Prof. Dr. Kurt-Dieter Koschmieder
Prorektor für Lehre und Struktur der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 1, 07743 Jena
Tel.: 03641 931020
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Meldung vom: 2009-12-02 13:56