Wer nach jahrelanger oft mühevoller Arbeit an der Dissertation den Doktortitel endlich in der Tasche hat, hat es geschafft. Das sollte man zumindest meinen. Schließlich wartet auf die frisch promovierten Akademiker eine anregende, abwechslungsreiche und spannende Tätigkeit an den Universitäten. Auch die meisten Postdoktorandinnen und -doktoranden der Friedrich-Schiller-Universität Jena schätzen die Freiräume des eigenverantwortlichen wissenschaftlichen Arbeitens, wie einige von ihnen in der am 23. Januar erschienenen Ausgabe des "Uni-Journal Jena" berichten. Doch diese Freiheit müssen sie sich mit einer gehörigen Portion Unsicherheit erkaufen: Die meisten Postdoktoranden, kurz Postdocs, haben nur einen befristeten Arbeitsvertrag, der oft nur über wenige Monate läuft.
Wie die Jenaer Postdocs mit der berufsbiografischen Unsicherheit umgehen, welche persönlichen Ziele sie verfolgen und was sie auf ihrem Weg motiviert, das ist in der aktuellen Ausgabe des "Uni-Journal" nachzulesen. Das einzige Magazin für die gesamte Universität präsentiert u. a. die Ergebnisse einer bundesweit bisher einmaligen Studie der Jenaer Graduierten-Akademie, die die Situation der Postdocs umfassend analysiert und daraus Empfehlungen abgeleitet hat.
Darüber hinaus berichtet das aktuelle "Uni-Journal" wie gewohnt über Neues aus Forschung, Lehre und Kultur der Friedrich-Schiller-Universität. Es erklärt etwa, warum junge Westdeutsche ein Studium in Jena anderen Universitätsstädten vorziehen und stellt einen Polarforscher der Universität vor, der zu seiner 22. Expedition in die Antarktis aufgebrochen ist.
Das "Uni-Journal Jena" liegt ab sofort an den bekannten Stellen inner- und außerhalb der Universität aus und ist im Internet abrufbar unter: www.uni-jena.de/journal.
Meldung vom: 2012-01-23 13:20