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Universitätsrat fordert leistungsangemessene Finanzierung

Gremium hat den Struktur- und Entwicklungsplan bestätigt
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28.02.2014

 

In seiner Sitzung am 28. Februar hat der Jenaer Universitätsrat den "Struktur- und Entwicklungsplan (STEP) der Friedrich-Schiller-Universität Jena" bestätigt. Das zehnköpfige Gremium hat den von der Universitätsleitung vorgelegten Plan sowie die Stellungnahme des Senats dazu eingehend beraten. Der STEP sieht u. a. die Einsparung von 125 Vollzeitstellen an der Jenaer Universität vor.

"Der Universitätsrat hat den Plan unter den finanziellen Vorgaben des Landes Thüringen, auf die weder Universität noch Universitätsrat Einfluss nehmen konnten, beraten und ihm zugestimmt", macht Dr. Josef Lange, der Vorsitzende des Gremiums, deutlich. "Wir gehen dabei aber davon aus, dass nach 2015 die finanziellen Rahmenbedingungen durch das Land so gestaltet werden, dass die Friedrich-Schiller-Universität entsprechend ihrer Aufgaben ausreichend ausgestattet ist", so Lange weiter. Sollte dies nicht erfolgen, müsse der STEP grundlegend geändert werden.

Die damit beschlossenen Kürzungen der Mittelausstattung der Friedrich-Schiller-Universität seien für die betroffenen Bereiche schmerzhaft und beeinträchtigen zumindest in Teilbereichen die erfolgreiche Entwicklung der Universität der vergangenen Jahre, so die Befürchtung des Universitätsrates. Das Gremium weist mit Nachdruck auf die Bedeutung von Universitäten und Hochschulen als Motoren für die regionale Entwicklung hin und warnt davor, dass sich Kürzungen im Hochschulbereich in der Folge auch auf die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung im Freistaat auswirken werden. Umso dringender sei es, auf eine stärkere Beteiligung des Bundes an der Hochschulfinanzierung hinzuwirken.

Der Universitätsrat erwartet daher von der Landesregierung und vom Landtag, bei ihren Finanzentscheidungen die Bedeutung der Universität als Wertschöpfungsfaktor angemessen zu berücksichtigen. "Nur mit einer leistungsangemessenen Finanzierung kann die Universität ihrer Rolle für die Entwicklung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Thüringen gerecht werden", sagt Dr. Lange.

Der Universitätsrat unterstützt zudem die Strategie 2020 der Friedrich-Schiller-Universität, mit der das Leitbild "Light - Life - Liberty" weiter umgesetzt werden soll.

 

 

 

Meldung vom: 2014-02-28 16:26

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