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Verändert chronischer Tinnitus das Gehirn?

Mediziner suchen gesunde Probanden für MRT-Studie
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04.07.2016

 

Welchen Einfluss haben Hörverlust, chronischer Tinnitus und die häufig daraus resultierende psychische Belastung auf Struktur und Funktion des Gehirns? Dieser Frage geht Dr. Bianca Besteher gemeinsam mit Forschern der HNO-Klinik und der psychiatrischen Klinik des Universitätsklinikums Jena in einer Studie nach. Mit ihrer Projektidee wurde die junge Assistenzärztin für eine Rotationsstelle des interdisziplinären Zentrums für klinische Forschung ausgewählt und kann sich nun ein Jahr lang ausschließlich ihrer Forschungsarbeit widmen.

"Die Studie soll helfen, die neurobiologischen Grundlagen der belastenden Ohrgeräusche und der Entwicklung psychischer Folgen besser zu verstehen, um so eine gezieltere Therapie zu ermöglichen", so Bianca Besteher. Dazu werden Tinnitus-Patienten und Patienten mit typischen psychischen Folgeerkrankungen im Magnetresonanztomographen für detaillierte Aufnahmen der Hirnstruktur und die Darstellung der Hirnfunktion untersucht. In der Auswertung vergleichen die Wissenschaftler die Ergebnisse mit den Messwerten einer gesunden Kontrollgruppe.

Dafür suchen sie noch psychisch gesunde Probanden ohne Tinnitus zwischen 40 und 70 Jahren. Neben der strahlungsfreien MRT-Untersuchung umfasst die Studienteilnahme einen Hörtest sowie mehrere Fragebögen und nimmt etwa zwei Stunden in Anspruch. Die Teilnehmer erhalten eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro.

Weitere Informationen erhalten Interessierte telefonisch von 8.30 bis 15.00 Uhr unter 03641/9390430 oder per E-Mail an: .

Kontakt:
Dr. Bianca Besteher
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Jena
Tel.: 03641 / 9390430 (8.30-15.00 Uhr)
E-Mail:

 

Meldung vom: 2016-07-04 10:41

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