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Der einzelnen Tumorzelle auf der Spur

Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie zeichnet Jenaer Strahlentherapeuten aus
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06.09.2016

Der Posterpreis der 22. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie in Mannheim ging in diesem Jahr an Dr. Matthias Mäurer von der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitätsklinikums Jena (UKJ). Der prämierte Beitrag des Jenaer Strahlentherapeuten stellt aktuelle Erkenntnisse zur Untersuchung einzelner, im Blut zirkulierender Tumorzellen im Rahmen der Strahlentherapie bei Brustkrebspatientinnen vor.

Um den Behandlungserfolg von Brustkrebs mittels Strahlentherapie zu betrachten, wurde die Aktivität der vom Tumor ins Blut ausgeschwemmten Zellen vor und nach der Therapie verglichen. Denn diese Zellen werden für die Metastasierung und damit für den weiteren Verlauf der Krebserkrankung verantwortlich gemacht. "Bislang konnten Mediziner neben der Anzahl der Zellen vor allem die Beschaffenheit von Zellgruppen untersuchen. Nun ist es möglich, einzelne tumorverdächtige Zellen zu isolieren und individuell zu betrachten", so Dr. Mäurer.

Er zeigte zudem, dass die Strahlentherapie bestimmte molekulare Mechanismen in den Zellen aktivieren kann. "Inwiefern diese Aktivierung Fernmetastasierungsmechanismen begünstigt, muss weiter erforscht werden", sagt der UKJ-Strahlentherapeut. Deshalb beschäftigt er sich in einem aktuellen Projekt unter anderem damit, die Einzelzellen zu kultivieren, um deren Zellwachstum zu untersuchen. 

Kontakt:
Dr. Matthias Mäurer
Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie, Universitätsklinikum Jena
Bachstr. 18, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 934004
E-Mail:

 

Meldung vom: 2016-09-06 08:53

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