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Gesichter besser merken

Testpersonen für psychologische Studie an der Universität Jena gesucht
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06.09.2016


"Der Name sagt mir etwas aber ein Gesicht dazu habe ich nicht" - Ein Satz, den vermutlich jeder schon mindestens einmal gesagt hat. Doch bei einigen Menschen ist das nicht nur eine Floskel, sie haben tatsächlich häufig Probleme mit dem Wiedererkennen von Gesichtern. Woran das liegt und ob man diese Fähigkeit trainieren kann untersuchen derzeit Psychologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena. In ihrer Forschungsarbeit konzentriert sich die Diplom-Psychologin Marlena Itz vom Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie u. a. auf neuronale Mechanismen die bei der Erkennung von Gesichtern zugrunde liegen. Für eine Studie sucht die Wissenschaftlerin nun Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die nach eigener Einschätzung Probleme beim Merken und Erkennen von Gesichtern haben.

"Wir möchten untersuchen, ob ein gezieltes Training mit diversen Übungen helfen kann, die Fähigkeit im Lernen, Wiedererkennen und Unterscheiden von Gesichtern zu verbessern", so Marlena Itz. Dafür werden den Probanden wiederholt Gesichter mit wenigen zusätzlichen Informationen, wie Name und Beruf, und anschließend Übungsaufgaben zum Erkennen dieser Gesichter vorgelegt. "Wir versprechen uns davon, auch im Alltag das Einprägen und Erkennen von Gesichtern zu verbessern", sagt die Psychologin.


Dreiwöchiges Training

Die Testpersonen werden innerhalb von drei aufeinanderfolgenden Wochen je zwei Mal wöchentlich das Training absolvieren. Jede Einheit dauert etwa 45 Minuten. Zusätzlich finden insgesamt zwei EEG-Messungen statt, eine vor Trainingsstart und eine weitere nach Beendigung der letzten Einheit. Insgesamt ergibt sich ein zeitlicher Aufwand von maximal 10 Stunden, die Probanden erhalten eine Aufwandsentschädigung. An der Studie teilnehmen können Männer und Frauen im Alter zwischen 18 und 32 Jahren, deren Muttersprache Deutsch ist. Die Teilnehmer an der Studie dürfen nicht an neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen leiden und sollten keine Medikamente einnehmen, die das zentrale Nervensystem beeinflussen. Außerdem sollten Sie bisher noch nicht an anderen Experimenten zur Gesichtserkennung am Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie teilgenommen haben.
Alle Sitzungen finden in den Räumen des Instituts für Psychologie (Am Steiger 3, Haus 1) statt. Interessierte können sich per E-Mail anmelden unter: .

Kontakt:
Dipl.- Psych. Marlena L. Itz
Institut für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Am Steiger 3, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 945934
E-Mail:

Meldung vom: 2016-09-06 10:50

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