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Doktorhut aus „Down Under“

FSU und Australian National University (ANU) vereinbaren gemeinsames Promovierenden-Programm
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14.09.2016

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) und die Australian National University (ANU) aus der australischen Hauptstadt Canberra haben am 13. September in Jena eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Diese sieht vor, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler künftig Doktorarbeiten zu ermöglichen, die von beiden Einrichtungen gemeinsam betreut werden. Das "Dual-PhD-Degree-Programm" ist zunächst auf acht Jahre angelegt. Die Vizepräsidentin für Forschung der ANU, Prof. Dr. Margaret Harding, hat den Vertrag an der FSU im Beisein des Jenaer Vizepräsidenten für Forschung, Prof. Dr. Thorsten Heinzel, unterzeichnet.

Mit der Vereinbarung stellen beide Einrichtungen ihre bereits über ein Jahrzehnt gewachsene Zusammenarbeit auf eine institutionelle Ebene. "Die Australian National University ist ein wichtiger Partner für unseren Schwerpunkt Photonik und das Abbe Center of Photonics", unterstreicht Prof. Heinzel. So habe es bereits zahlreiche gemeinsame Forschungsprojekte von Jenaer und australischen Arbeitsgruppen gegeben. Zudem bestehe ein reger wechselseitiger Austausch von Promovierenden und Wissenschaftlern. "Fast einhundert gemeinsame wissenschaftliche Publikationen, allein im Bereich Optik und Photonik, sind aus der Kooperation bislang hervorgegangen", so Heinzel.


Uni Jena ist strategischer Partner in Deutschland

Auch für die ANU ist die FSU ein wichtiger strategischer Partner in Deutschland. Neben einigen weiteren Universitäten, wie der Humboldt-Universität Berlin oder der TU München, gehört sie zu den ausgewählten Kooperationspartnern, mit denen die ANU aktuell gemeinsame Forschungsanträge erarbeitet. Ziel dieser Projekte ist es, nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse zu generieren, sondern daraus auch Innovationen hervorzubringen und, wo dies möglich erscheint, deren wirtschaftliche Verwertung anzustoßen.

Für die Promovierenden sieht das Programm vor, dass sie etwa ein Drittel ihrer Promotionszeit an der jeweils anderen Forschungseinrichtung verbringen. Während der gesamten Zeit werden die Doktorandinnen und Doktoranden sowohl von einem Jenaer als auch einem australischen Wissenschaftler betreut. Die eingereichte Doktorarbeit muss den Kriterien beider Hochschulen entsprechen und führt entweder zum deutschen "Dr. rer. nat." oder dem australischen "Doctor of Philosophy" (PhD). Das Promovierenden-Programm erfüllt die Qualitätsstandards der vom Vizepräsidenten für den wissenschaftlichen Nachwuchs, Prof. Dr. Uwe Cantner, geleiteten Graduierten-Akademie der FSU. Mit dem Inkrafttreten der Vereinbarung können neue Doktoranden der Physikalisch-Astronomischen sowie der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät ab sofort daran teilnehmen. Mit den ersten Doppel-Absolventen ist ab 2019 zu rechnen. 

Kontakt:
Prof. Dr. Thorsten Heinzel
Vizepräsident für Forschung der Universität Jena
Fürstengraben 1, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 931010
E-Mail:


 

 

Meldung vom: 2016-09-14 09:16

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