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Junge Informatik-Cracks in Jena

Finale des Bundeswettbewerbs Informatik findet vom 20. bis 23.9. an der Universität Jena statt
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14.09.2016


Eine Olympiade jagt in diesem Jahr die nächste. Und damit ist nicht, nach der eigentlichen Wortbedeutung, der Zeitraum zwischen den jüngst vergangenen Olympischen Spielen bis zu den nächsten im Jahr 2020 gemeint. Denn in Jena findet im September nun schon das zweite Bundesfinale einer Schüler-Olympiade statt. Während im Frühjahr die besten Mathe-Asse an die Friedrich-Schiller-Universität strömten, sind vom 20. bis 23. September die Finalisten des wichtigsten deutschen Informatik-Schülerwettbewerbs zu Gast. Zusammen mit dem Carl-Zeiss-Gymnasium ist die FSU Jena, insbesondere das Institut für Informatik, Ausrichter der Endrunde des 34. Bundeswettbewerbs Informatik.


FSU hat als Ausrichter Erfahrung

Die besten 28 Schülerinnen und Schüler, die sich in beiden Vorrunden gegen 1.300 Konkurrenten durchsetzen konnten, stellen sich einer Jury mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Aus Thüringen gehen dabei Maximilian Azendorf und Maximilian Stiede vom Carl-Zeiss-Gymnasium an den Start.

Dass die Endrunde des Bundeswettbewerbs an der Universität Jena ausgetragen wird, liegt auch an den idealen Bedingungen, die den Nachwuchs-Informatikern hier geboten werden. Immerhin machen die verschiedenen Arbeitsgruppen aus theoretischer und angewandter Informatik mit ihren Projekten und Forschungsergebnissen bis hin zu Patentanmeldungen und vielversprechenden Kooperationen mit Technologie-Unternehmen auf sich aufmerksam. Zudem setzt das Institut mit Angeboten wie dem Informatik-Sommercamp für Jugendliche bzw. junge Erwachsene bereits früh auf die Förderung junger Talente. Und auch als Ausrichter hat die Fakultät für Mathematik und Informatik bereits Erfahrung: 2014 fand die zentraleuropäische Informatikolympiade (CEOI) in Jena statt. Schülerinnen und Schüler aus neun Ländern waren zu Gast.


Tagesaktueller Blog begleitet Finale

"Neben der Bereitstellung der Räumlichkeiten liegt die Leistung der FSU für das dreitägige Finale vor allem in der Organisation des Begleitprogramms", sagt Manuela Meyer vom Organisationsteam. "Geplant sind Vorträge von Wissenschaftlern des Instituts, Wanderungen und weitere Freizeitangebote, um den Finalisten und ihren Lehrern Jena als Studienstandort, aber auch als Standort der IT-Wirtschaft bekannt zu machen", so Meyer weiter. Begleitet werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei von Schülern des Carl-Zeiss-Gymnasiums, die eigens einen tagesaktuellen Blog eingerichtet haben. Unter Bwinf2016.wordpress.com werden Fotos, Texte und Videos veröffentlicht. So kann das Geschehen rund ums Finale aktuell verfolgt werden.

Für die bundesweit Besten ist die dritte Runde als Kolloquium aufgebaut. Darin führt jeder Prüfungsgespräche mit hochkarätigen Informatik-Experten und analysiert und bearbeitet im Team zwei Informatik-Probleme. Unmittelbar im Anschluss kürt die Finaljury die Bundessieger und weiteren Preisträger, die am 23. September im Planetarium geehrt werden.

Aus dem Teilnehmerkreis der Endrunde werden später die Kandidaten festgelegt, aus denen im Laufe mehrerer Trainingsrunden schließlich ein vierköpfiges Team ausgewählt wird, das im Jahr nach der Endrunde an der Internationalen Olympiade in Informatik (IOI) teilnimmt.
Unterstützt wird die Ausrichtung von Google Deutschland und zahlreichen Unternehmen der Region, darunter Intershop, Orisa Software, Inverso und die Ernst-Denert-Stiftung sowie das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport.

Der Bundeswettbewerb Informatik ist einer der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF) - ein Projekt der Gesellschaft für Informatik e. V., dem Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie sowie dem Max-Planck-Institut für Informatik. Gefördert wird der Wettbewerb vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.


Kontakt:
Manuela Meyer
Institut für Informatik der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Ernst-Abbe-Platz 2, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 946314
E-Mail:

Meldung vom: 2016-09-14 08:30

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