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Doppelte Auszeichnung für die Kinderradiologen

Prof. Dr. Hans-Joachim Mentzel neuer Vorsitzender der Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie / Preis für PD Dr. Diane Renz
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04.10.2016

Gleich zwei besondere Anerkennungen gibt es für die Kinderradiologen am Universitätsklinikum Jena (UKJ). Prof. Dr. Hans-Joachim Mentzel, Leiter der Sektion Kinderradiologie am UKJ, ist neuer Vorsitzender der deutschsprachigen Gesellschaft für Pädiatrische Radiologe. Er wurde auf der 53. Jahrestagung der Gesellschaft in Stuttgart gewählt. Oberärztin PD Dr. Diane Renz erhielt den Publikationspreis der Gesellschaft für eine Arbeit zur Messung der Knochenmineraldichte bei Kindern und Jugendlichen.

"Das ist eine schöne Auszeichnung für unsere Arbeit. Die Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie vertritt nicht nur die ausgewiesenen Experten aus Deutschland, sondern auch aus Österreich und der Schweiz", freut sich Prof. Mentzel. Der Leiter der Sektion Kinderradiologie am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des UKJ betont: "Die Kinderradiologie ist ein kleines, aber enorm wichtiges Fach mit sehr hohen Ansprüchen an die Technik. Schließlich untersuchen wir vom Frühgeborenen mit 500 Gramm Körpergewicht bis zum adipösen Jugendlichen ganz unterschiedliche Patienten. Unsere Diagnosen sind wegweisend für die weitere Entwicklung unserer kleinen Patienten, die ihr Leben noch vor sich haben. Der Strahlenschutz spielt dabei für uns als wissenschaftliche Fachgesellschaft eine zentrale Rolle", so Mentzel.


Sogar Frühgeborene mittels MRT untersuchen

Die speziell ausgestattete Kinderradiologie an der Jenaer Uniklinik ist die einzige Abteilung dieser Art in Thüringen: Die Kinderradiologen des UKJ führen jährlich über 10.000 Ultraschalluntersuchungen durch, hinzu kommen 4.000 Magnetresonanztomografien (MRT) und natürlich Röntgen- und CT-Untersuchungen aller Körperregionen. Seit 2013 können mit einem speziell ausgestatteten Inkubatorsystem sogar Frühgeborene mittels MRT untersucht werden. Das UKJ zählte zu den ersten drei Kliniken in Deutschland, die über ein solches System verfügen.

Neben der exakten und schnellen Diagnose sei es gerade bei Kindern und Jugendlichen wichtig, die Strahlenbelastung so gering wie möglich zu halten. Dr. Renz: "Hier profitieren wir auch von der technischen Entwicklung der vergangenen Jahre. Eine Computertomografie kann beispielsweise heute schneller und mit einer deutlich geringeren Strahlendosis durchgeführt werden." Der Schwerpunkt in der Kinderradiologie liege aber weiter bei Ultraschall und Magnetresonanztomografie.

 

 

Meldung vom: 2016-10-04 13:42

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