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Was die moderne Radiologie leistet

Jenaer Abendvorlesung am 26. Oktober stellt aktuelle diagnostische und therapeutische Möglichkeiten in der Radiologie vor
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20.10.2016

 

Die Früherkennung von Prostata- und Brustkrebs, Herzbildgebung oder die Diagnostik und Therapie bei Schlaganfall sind nur einige von zahlreichen Anwendungsgebieten, bei denen die modernen Möglichkeiten der Radiologie zum Einsatz kommen. Die Jenaer Abendvorlesung der GesundheitsUni am Universitätsklinikum Jena (UKJ) widmet sich diesem Thema am 26. Oktober 2016.

Dr. Gunther Brose, Facharzt am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des UKJ, wird auf verschiedene Fallbeispiele eingehen und erklären, was die moderne radiologische Diagnostik und Therapie heute leistet. Patienten, Angehörige und Interessierte sind ab 19 Uhr in den Hörsaal III (ehemals Hörsaal I) des UKJ eingeladen.

Brose wird einen Überblick über die Technik am UKJ geben: "Unter anderem verfügt die Radiologie über fünf Kernspintomographen, drei Computertomographen, zwei Angiographie-Einheiten und seit zwei Jahren über eine roboterarmgestützte Angiographie."


12.000 MRT-Untersuchungen

Anhand aktueller Bespiele wird er aufzeigen, wie sich aktuelle bildgebende Verfahren, wie CT, MRT und Ultraschall, voneinander abgrenzen. Seit über 20 Jahren setzen die Radiologen des Klinikums etwa die Magnetresonanztomographie (MRT) ein. "Jährlich werden mehr als 12.000 Patienten bei uns mittels MRT untersucht. Im Gegensatz zur Computertomographie, kurz CT, werden keine Röntgenstrahlen angewendet. Vorteile dieses Verfahrens sind, dass es nicht ionisierend, daher gewebeschonend ist. Davon profitiert die Diagnostik und Früherkennung von Brust- und Prostatakrebs", erklärt Brose.

Schnellere Diagnosen, exaktere Eingriffe, weniger Strahlenbelastung seien Trends in der Radiologie. "Vor zwei Jahren wurde die erste roboterarm-gestützte Angiographieanlage in Betrieb genommen, die CT und Angiographie kombiniert. Verengungen in kleinsten Blutgefäßen können damit dargestellt werden. Dadurch können beispielsweise Tumore und Gefäßerkrankungen exakter diagnostiziert und behandelt werden", so der Radiologe.

Termin auf einen Blick:
Jenaer Abendvorlesung am 26. Oktober 2016
Von der Diagnostik zur Therapie: Das bietet moderne Radiologie
Referent: Dr. Gunther Brose
Ort: Hörsaal III (ehemals I) Universitätsklinikum Jena, Standort Lobeda, Am Klinikum 1, 07747 Jena
Beginn: 19.00 Uhr

Kontakt:
Dr. Gunther Brose
Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Jena
Am Klinikum 1
07747 Jena
Tel.: 03641 / 9 32 48 31
E-Mail:

 

Meldung vom: 2016-10-20 11:01

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