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Schlafexperten bieten Rat für erholsamen Schlaf

UKJ-Patientenakademie am 23. November zu Hilfen bei Schlafstörungen
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21.11.2016

 

Ein- und Durchschlafstörungen oder ein veränderter Schlaf-Wach-Rhythmus: Schlafstörungen können vielfältig sein. Ein Viertel aller Deutschen ist davon betroffen. Doch was hilft, wenn man über Wochen oder Monate nicht richtig schlafen kann? Diese und weitere Fragen beantworten die Schlafexperten in der Patientenakademie der Hans-Berger-Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Jena (UKJ) am 23. November 2016. Die Veranstaltung findet um 18.00 Uhr im Hörsaal 4 des Hörsaalgebäudes am Uni-Campus (Carl-Zeiß-Str. 3) statt.

"Schlafstörungen sind keineswegs selten. Jährlich behandeln wir etwa 800 Betroffene in unserem Schlaflabor", sagt Prof. Dr. Matthias Schwab, Leiter des interdisziplinären Schlaflabors am UKJ. "Am häufigsten suchen Patienten, die schnarchen, das Schlaflabor auf. Geht das Schnarchen mit Atemaussetzern einher, gelangt zu wenig Sauerstoff ins Blut und der Körper erholt sich nicht richtig. Tagsüber sind die Betroffenen müde und langfristig kann es beispielsweise zu Herzerkrankungen kommen", beschreibt Schwab. Als Alternative zur Behandlung dieser sogenannten Schlafapnoe mit einem Beatmungsgerät stellen die Jenaer Experten bei der Patientenakademie die Implantation eines Zungenschrittmachers vor. "Dabei klären wir genau, wie dieser Schrittmacher funktioniert und für welche Patienten er geeignet ist", so der Thüringer Schlafexperte.


Tipps gegen Ein- und Durchschlafstörungen

Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung sind Ein- und Durchschlafstörungen. Die Schlafexperten werden Tipps geben, was bei diesen Schlafproblemen hilfreich ist. "Wenn man nicht einschlafen kann, sollte man wieder aufstehen und etwas tun. Sonst kommt es zu unnötigen Stressgedanken. Zudem ist es besser, am nächsten Tag auf den Mittagsschlaf zu verzichten", rät Prof. Schwab. Die Jenaer Schlafexperten informieren auch über Schlafstörungen, die bei verändertem Schlaf-Wach-Rhythmus wie durch Schichtarbeit oder Jetlag auftreten.

Generell empfiehlt der Neurologe, Schlafstörungen über mehrere Wochen zu beobachten und in einem Schlaftagebuch festzuhalten, wann man ins Bett gegangen ist, wie lange man wachgelegen hat und wann man morgens aufgewacht ist. In der Schlafsprechstunde am UKJ ist ein solches Schlaftagesbuch sehr hilfreich für die Diagnostik, so Prof. Schwab.

Patientenakademie 2016 auf einen Blick
Thema: Schlafstörungen
Datum: 23.11.2016
Uhrzeit: 18.00-20.00 Uhr
Ort: Hörsaal 4 im Hörsaalgebäude an der Carl-Zeiß-Str. 3, Universitätscampus

Programm:

  • Ein- und Durchschlafstörungen - Was kann ich tun (Dr. S. Rupprecht, Interdisziplinäres Schlaflabor, UKJ)
  • Gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus - Eulen und Lärchen, Jetlag und Schichtarbeit (Prof. Dr. M. Schwab, Leiter des Interdisziplinären Schlaflabors, UKJ)
  • Zungenschrittmacher bei Schlafapnoe - Wer kommt in Frage? (Dr. G. Schneider, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, UKJ)

Kontakt:
Prof. Dr. Matthias Schwab
Interdisziplinäres Schlaflabor der Hans-Berger-Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Jena
07740 Jena
Tel.: 03641 / 9323 486
E-Mail:

 

Meldung vom: 2016-11-21 14:11

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