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Qualitätssiegel für das Studienangebot

FSU hat Systemakkreditierungsverfahren erfolgreich durchlaufen
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07.12.2016

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena ist mit Erfolg systemakkreditiert worden. Mit der Verleihung des Akkreditierungssiegels bescheinigt die Agentur ACQUIN Thüringens größter Hochschule ein funktionierendes Qualitätssicherungssystem im Bereich Studium und Lehre. "Damit wird die Einhaltung von Standards bestätigt, die der deutsche Akkreditierungsrat für die Gestaltung und Weiterentwicklung von Studiengängen aufgestellt hat", erläutert Prof. Dr. Iris Winkler, die Vizepräsidentin für Lehre und Studium. 

Das Thüringer Hochschulgesetz verpflichtet die Universitäten und Hochschulen im Freistaat, ihr Studienangebot regelmäßig extern begutachten und akkreditieren zu lassen. "In den zurückliegenden Jahren ist dies an der FSU, wie an den meisten anderen Hochschulen, als Programmakkreditierung für die einzelnen Fächer und Studiengänge erfolgt", sagt Prof. Winkler. In der Systemakkreditierung verschiebt sich der Fokus auf Arbeits- und Gremienprozesse zur Überprüfung und Weiterentwicklung der Studienqualität: "Die Akkreditierungsagentur begutachtet nicht jeden einzelnen Studiengang, sondern beurteilt, ob wir als Universität in der Lage sind, unsere Lehrangebote systematisch an disziplinäre Entwicklungen und an veränderliche Qualifizierungs- und Betreuungsbedarfe anzupassen", so Iris Winkler.

Die Systemakkreditierung ist der Friedrich-Schiller-Universität jetzt für fünf Jahre erteilt worden und gilt bis September 2021. Grundlage dafür war ein mehrstufiges, über mehrere Jahre laufendes Verfahren, in dem die Akkreditierungsagentur das Qualitätsentwicklungskonzept der Universität für Studium und Lehre sowie dessen Umsetzung beurteilt hat. Im Mittelpunkt standen dabei die Prozesse zur Entwicklung, Durchführung und Evaluation von Studiengängen an der FSU.


Regelmäßige Befragung der Studierenden

Voraussetzung für gezielte Qualitätsmaßnahmen ist stets eine fundierte Auseinandersetzung mit der aktuellen Lehr- und Studiensituation. Die Identifizierung von Optimierungsmöglichkeiten stützt sich ganz wesentlich auf die Rückmeldungen der Studierenden. Sie wirken aktiv an Problemlösungen mit und werden in regelmäßigen Befragungen um Einschätzungen zur Lehrqualität, Organisation und inhaltlichen Ausrichtung des Studiums gebeten. Zusätzliche Impulse für die Studiengangsentwicklung liefern externe Fachwissenschaftler und Vertreter der Berufspraxis. Diese können ihre Erfahrungen und Sichtweisen innerhalb der Fakultätsbeiräte einbringen. Mit ihrer Expertise sollen sie zu einer Schärfung der Qualifikationsziele beitragen und Anregungen dazu geben, wie die Forschungs- und Anwendungsbezüge im Studium weiter gestärkt werden können.

Mit dem nun im Rahmen der Systemakkreditierung erbrachten Qualitätsnachweis ist die Arbeit an der FSU aber nicht getan, wie Prof. Winkler betont: "Für die Universität bleibt es ein zentrales Anliegen, ihr Studienangebot und die Lernbedingungen für Studierende beständig zu verbessern." Nun komme es darauf an, dass die geprüften Prozesse in der Praxis konsequent gelebt und ggf. verbessert werden. Dazu sei das Engagement aller an Studium und Lehre beteiligten Uni-Angehörigen notwendig. "Qualitätsentwicklung braucht den regelmäßigen Austausch und konstruktivem Dialog. Beides wollen wir pflegen."

Kontakt:
Prof. Dr. Iris Winkler, Dr. Antje Wöhl
Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Stabsstelle für Qualitätsentwicklung in der Lehre
Fürstengraben 1, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 931020, 03641/ 931026
E-Mail: ,

 

 

 

Meldung vom: 2016-12-07 09:40

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