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„Wir müssen dann fort sein“: Lesung und Diskussion zum aktuellen Roman von Dirk Brauns

Autor und früherer Diplomat treffen am 10. Januar auf Politik- und Literaturwissenschaftler der Universität Jena
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03.01.2017


Am 10. Januar kommt es an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu einem Aufeinandertreffen von Politik und Literatur. Auf Einladung des Instituts für Slawistik werden der Autor Dirk Brauns und der Diplomat Hans-Georg Wieck ins Gespräch mit Politik- und Literaturwissenschaftlern kommen. Sie diskutieren über den von Brauns verfassten Weißrussland-Roman "Wir müssen dann fort sein". Die Öffentlichkeit ist herzlich zu dieser Lesung mit Diskussion eingeladen, die von 18 bis 20 Uhr im Haus auf der Mauer (Johannisplatz 26) stattfindet.

Anhand des 2016 erschienenen Werkes, aus dem ausgewählte Passagen vorgelesen werden, soll das Wechselverhältnis von Politik und Literatur erkundet werden. Der Autor wird dazu mit dem ehemaligen BND-Präsidenten und Diplomaten Dr. Hans-Georg Wieck sowie mit dem Politikwissenschaftler Prof. Dr. Torsten Oppelland und der Slawistin Prof. Dr. Andrea Meyer-Fraatz (beide Universität Jena) ins Gespräch kommen.


Poetik des politischen Romans

Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Was kann die Literatur für die Aufarbeitung von Erfahrungen mit diktatorischen Regimen leisten? Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen den Geheimdiensten der DDR und den noch immer bestehenden Strukturen in Weißrussland? Welche Rolle spielt das Individuum, das in einer Diktatur lebt oder gelebt hat? Dabei werden sowohl die politologische als auch die literaturwissenschaftliche Perspektive auf den Roman sowie die in ihm behandelte politische und psychologische Problematik angesprochen. Letztlich soll es darum gehen, einer Poetik des politischen Romans auf die Spur zu kommen.

Die Veranstaltung am 10. Januar wird vom Institut für Slawistik der Uni Jena in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgerichtet. Dirk Brauns arbeitete als langjähriger Korrespondent für verschiedene Zeitungen in Peking und Warschau, u. a. für die Berliner Zeitung und die Wirtschaftswoche. Für "Wir müssen dann fort sein" recherchierte er im Milieu verfolgter Exilweißrussen.
 

Kontakt:
Prof. Dr. Andrea Meyer-Fraatz
Institut für Slawistik der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Ernst-Abbe-Platz 8, 07743 Jena
Tel.: 036 41 / 944700
Mail:

Meldung vom: 2017-01-03 12:25

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