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„Welcome Unisport“ muss nationalen Vergleich nicht scheuen

Hochschulsport und USV Jena erhalten 1.000 Euro für den 4. Platz bei „Sterne des Sports“
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25.01.2017


"Auch wenn es auf Bundesebene nicht zu einem Podestplatz gereicht hat, sind wir absolut stolz und begeistert, so weit gekommen zu sein", freute sich die Leiterin des Jenaer Hochschulsports, Dr. Andrea Altmann, nach der Verleihung der "Sterne des Sports" in Gold in Berlin an diesem Montag. Folgerichtig sind die 1.000 Euro, mit denen die Volksbank als Förderer des Wettbewerbs "Sterne des Sports" die Initiative Welcome Unisport heute (25.01.) symbolisch für den 4. Platz ausgezeichnet hat, auch kein Trostpreis, sondern eine große Motivation weiterzumachen. "Jeder Betrag hilft uns, unser Vorhaben umzusetzen, Flüchtlinge durch Sport in Jena zu integrieren. Deswegen freuen wir uns sehr über diese finanzielle Zuwendung", sagt Altmann, die zu den Gründern der Initiative "Welcome Unisport" gehört. "Der Wettbewerb war eine beeindruckende Veranstaltung und eine tolle Erfahrung. Währenddessen die Sportprojekte anderer Bundesländer kennenzulernen, war spannend. Und wir haben entdeckt, dass wir uns im nationalen Vergleich keinesfalls verstecken müssen", so Altmann weiter.

Der Universitätssportverein (USV) Jena bewarb sich mit "Welcome Unisport" bei dem bundesweiten Wettbewerb "Sterne des Sports", der besonderes gesellschaftliches Engagement in Sportvereinen würdigt. Im letzten Jahr erhielt die Jenaer Initiative in den Entscheiden auf Lokal- und Landesebene jeweils den "Stern des Sports" in Bronze und Silber. Bereits im Oktober 2015 wurde die Welcome-Unisport-Initiative gegründet, die sich für die Integration von Flüchtlingen in, mit und durch den Sport einsetzt. Damals stieg die Anzahl der Geflüchteten in der Saalestadt stark an, Integrationsmöglichkeiten wurden gesucht. Mittlerweile ist das kostenfreie Sportangebot zum regelmäßigen Treffpunkt für in Jena lebende Flüchtlinge, aber auch Einheimische geworden.

"In einem nationalen Wettbewerb so erfolgreich gewesen zu sein, ist eine große Anerkennung für alle Ehrenamtlichen, zu denen viele Studierende sowie Mitarbeiter der Universität Jena gehören. Nichtsdestotrotz sind wir weiter auf die Unterstützung Freiwilliger angewiesen und freuen uns über jeden Einzelnen, der uns weiterhin oder in Zukunft helfen möchte. Wir konnten schon einiges bewirken, aber Integration ist ein sehr langsamer Prozess, der viel Geduld erfordert", resümiert Altmann die vergangenen anderthalb Jahre und ergänzt: "Es gibt weiterhin viel zu tun. Aber viele gute Ideen liegen auch schon in der Schublade und warten auf ihre Umsetzung, wie zum Beispiel das Sport-Buddy-Programm, Schwimmlernkurse oder die Neuauflage des Begegnungsfests. Dafür werden wir sicher punktuell auch das Preisgeld einsetzen."

Kontakt:
Dr. Andrea Altmann
Hochschulsport
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Oberaue 1, 07745 Jena
Tel.: 03641 / 945760
E-Mail:

Meldung vom: 2017-01-25 15:10

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