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Gesunde Probanden für Hörstudie gesucht

Neurologen untersuchen die Hörwahrnehmung
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07.02.2017

Wie werden Geräusche im Gehirn verarbeitet? Und steht der menschliche Körper beim Hören unter Stress? Dies untersuchen die Forscher des Biomagnetischen Zentrums der Hans-Berger-Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Jena (UKJ) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Physiologie I des UKJ aktuell in einer Studie. Dafür suchen sie berufstätige Männer zwischen 40 und 50 Jahren, die weder an Schwerhörigkeit noch an anderen Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems oder des zentralen Nervensystems leiden.

"In der Studie betrachten wir, ob lärmgeschädigte oder schwerhörige Arbeiter Geräusche anders wahrnehmen als normalhörende Personen", so Jessica Lukajewski, Doktorandin in der UKJ-Neurologie. "Ziel ist es dabei, mögliche Veränderungen des zentralen und des autonomen Nervensystems bei Lärmschwerhörigen zu erfassen." Dazu messen die Forscher die magnetische Aktivität des Gehirns der Probanden mithilfe einer sogenannten Magnetoenzephalographie, kurz MEG. In der Auswertung vergleichen die Wissenschaftler die Ergebnisse der hörgeschädigten Patienten mit den Messwerten gesunder Probanden aus der Kontrollgruppe. 

Im Rahmen der Studie werden die Teilnehmer an zwei Terminen in das Biomagnetische Zentrum eingeladen. Mit Hörtest und Fragebogen schließen die Forscher am ersten Tag mögliche Vorerkrankungen aus und testen das Hörempfinden der Probanden. Dies nimmt etwa eine Stunde in Anspruch. Am zweiten Tag absolvieren die Teilnehmer eine zweistündige, komplexe Höraufgabe. Dabei zeichnen die Wissenschaftler die körperlichen Reaktionen - wie Herz- und Atemfrequenz sowie die zentrale Verarbeitung der Aufgabe im Gehirn - mit Sensoren auf, die mit einer Haube auf dem Kopf angebracht werden. Die Probanden erhalten für die Teilnahme an der Studie eine Aufwandsentschädigung von 60 Euro.

Kontakt:

Jessica Lukajewski
Klinik für Neurologie am UKJ
Tel.: 01708750453
E-Mail:

Dr. Ralph Huonker
Klinik für Neurologie am UKJ
Tel.: 03641 / 9325774
E-Mail:

 

Meldung vom: 2017-02-07 09:32

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