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Spitzenstellung der Jenaer Photonik weiter ausbauen

Direktorium des „Abbe Center of Photonics“ wiedergewählt
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04.04.2017

Im "Abbe Center of Photonics" (ACP) auf dem Beutenberg-Campus werden die Jenaer Lehr- und Forschungsaktivitäten zum Thema Licht gebündelt. Die Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU), ihr Klinikum und die entsprechenden außeruniversitären Forschungsinstitute arbeiten daran, die Jenaer Spitzenstellung in der Photonik auszubauen. Dies betont auch Prof. Dr. Stefanie Gräfe von der Uni Jena, die am Abend des 3. April als geschäftsführende ACP-Direktorin wiedergewählt wurde. Neben der Professorin für Theoretische Chemie und ihrem Kollegen Prof. Dr. Jürgen Popp wurden auch die Physik-Professoren Thomas Pertsch, Christian Spielmann und Andreas Tünnermann - alle von der FSU - als ACP-Direktoren für drei Jahre erneut bestätigt.

Die bewusst gewählte Kontinuität in der Führung beruht auch auf der positiven Entwicklung des "Licht-Zentrums". Die derzeit 49 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des ACP haben in fünf aufeinanderfolgenden Jahren jeweils mehr als 20 Mio. Euro an Drittmitteln eingeworben und dadurch zahlreiche Forschungsergebnisse, die auch international für Aufmerksamkeit sorgten, publizieren können. Highlight der letzten Jahre war die Inbetriebnahme des ACP-Forschungsneubaus auf dem Beutenberg, der ganz neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit, nicht nur der darin arbeitenden Gruppen, sondern auch als Schnittstelle zu den außeruniversitären Instituten und zur optischen Industrie, bietet. Zusätzlich konnte die Ausstattung der Labore weiter verbessert werden.


Gelebte Interdisziplinarität stärkt die Forschung

"Durch diese gelebte Interdisziplinarität im ACP wird unsere Ausgangslage bei strukturierten Programmen der DFG verbessert", betont Prof. Gräfe. Auch im Bereich der Ausbildung konnte sich die "Abbe School of Photonics" mit ihrem Masterstudiengang Photonics endgültig auf dem internationalen Bildungsmarkt etablieren. 2016 gab es ca. 700 Bewerbungen aus aller Welt, von denen nach einem intensiven Auswahlverfahren die besten 60 zugelassen wurden und ihr Studium an der FSU begonnen haben.

Bei allen Erfolgen wollen sich die Jenaer Licht-Experten nicht auf dem Erreichten ausruhen. "Unser Ziel bleibt weiterhin, ein europäisches Zentrum in der Photonikausbildung und -forschung zu sein", betont ACP-Direktorin Gräfe. "Durch die neuen Strukturen, Strategien und die erweiterte Infrastruktur sowie v. a. durch die Unterstützung der Universität, der Forschungsinstitute, des Landes und der Industriepartner glauben wir, dafür gut gerüstet zu sein."

Kontakt:
Prof. Dr. Stefanie Gräfe
Institut für Physikalische Chemie der Universität Jena
Helmholtzweg 4
07743 Jena
Tel.: 03641 / 948330
E-Mail: s


 

Meldung vom: 2017-04-04 15:27

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